Aktuelles aus den OrtenSoziales und BildungWipperfürth

Tierheim Wipperfürth – Welthundetag am 10. Oktober

Wipperfürth – Seit Jahren wird am 10. Oktober der „Welthundetag“ begangen. An dem Tag wird besonders daran erinnert, dass Hunde seit Generationen treue Begleiter des Menschen sind. Sie sind Haustiere aber auch oft im „Dienst“, sei es bei der Polizei, dem Zoll, als Blindenhunde, als Rettungshunde, als Hütehunde, als Begleiter für kranke Kinder etc. etc. Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Viele Hunde kommen ins Tierheim, weil die Besitzer aus den verschiedensten Gründen überfordert sind, die Zeit nicht mehr haben oder auch aus anderen Gründen. In den Tierheimen werden die Hunde gut ver- und umsorgt. Aber ein eigenes Zuhause ist natürlich immer viel besser.

Das Tierheim Wipperfürth möchte den Blick heute auf zwei Hunde im Tierheim richten, die unbedingt bald in ein neues Zuhause ziehen sollten, die aber auf jeden Fall zu hundeerfahrenen Menschen müssen. Es sind Moses, der leider blind ist und Lucky, der nur 3 Beine hat.

Zwei Hunde, die gerne aus dem Tierheim ausziehen möchten

Moses

Der Malinois Mix Moses ist 2012 geboren und seit August 2018 im Tierheim.

Wegen einer Augenerkrankung in der Vergangenheit musste ihm ein Auge entnommen werden, auf dem anderen Auge ist er so gut wie blind. Mittlerweile hat er sich gut bei uns eingelebt und kommt mit dem Tierheimalltag gut zurecht. Er hat seine Lieblingsmenschen, mit denen er gemeinsam große Spaziergänge macht, es gibt aber auch Menschen denen er anfangs erstmal mit Misstrauen entgegen kommt. Das sollte man ihm aber nicht übel nehmen! Neue Menschen muss er erstmal ganz genau kennenlernen, wobei Frauen bei ihm schnellere Chancen auf Freundschaft haben als Männer. Moses ist wahnsinnig verschmust und gibt einem selber viel Liebe wieder.

Er geht lange und gerne spazieren, liebt es, Futtersuchspiele auf der Wiese zu machen und außerdem zählen natürlich lange, ausgiebige Streicheleinheiten zu seinen Favoriten. Er ist 2012 geboren, aber das sieht man ihm manchmal gar nicht an, wenn er seine dollen „5 Minuten“ bekommt, und der Wassereimer dann zum Spielzeug wird. Moses hat auf jeden Fall die Chance verdient, kennengelernt zu werden, um seine andere, sanfte Seite zu zeigen. Gerne können auch Termine mit seinen Gassigängern vereinbart werden!

Ganz wichtig ist es, dass seine neuen Besitzer Schäferhund- erfahren bzw. noch besser Malinois-erfahren sind und auch Erfahrung mit Hunden haben, die nicht sehen können.

Zusammenfassend kann man sagen, Moses kann seine Zuneigung zeigen, aber auch seine Abneigung. Da er immer aufmerksam ist, kann man gut mit ihm arbeiten. Er spielt gerne und möchte seinem Hundehalter gefallen.

Mehr aufrufen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an [email protected] (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Back to top button
Close
Close

Adblock Detected

Unsere Online-Zeitung ist kostenlos und zeigt nur eine minimale Anzahl von Werbeflächen an. Mit dieser Werbung zahlen wir unsere Redakteure. Alle reden vom Mindestlohn. Dieser sollte auch für unser Medium gelten!