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Genkeltalsperre als Ausflugziel

Gummersbach Vielen Menschen ist das Verreisen jetzt zu Corona-Zeiten etwas verleidet worden, zu groß ist die Unsicherheit. Aber Oberberg ist wunderschön und hat viel zu bieten. Unser heutiger Tipp ist die Genkeltalsperre.

Gebaut wurde sie 1950-1953 und dient auch heute noch der Trinkwasserversorgung. Badestellen gibt es daher nicht und man soll auch nicht die Böschung betreten zum Schutz des Trinkwassers. Der Rundweg ist ca. zehn Kilometer lang mit moderaten Steigungen. Die Wege sind größtenteils geschottert, die Ränder gemäht. Alles wirkt sowohl gepflegt als auch naturbelassen. Geeignet ist er zum Wandern (mit vernünftigen Schuhen), Joggen, Walken, für Kinderwagen mit großen Rädern, Rollstühle (wenn auch abschnittsweise etwas holprig) sowie für Mountainbikes. Mit Touren- oder Treckingrädern ist es teilweise etwas mühsam zu fahren. Hunde sind an die Leine zu nehmen.

Obwohl der Parkplatz an der Genkeltalsperre sehr voll war – der Weg war es nicht. Irgendwie verteilen sich die Menschen ganz gut auf der Strecke. Wir gingen in Lantenbach am Wanderparkplatz los. Die ganze Zeit über das Wasser zur Rechten – verlaufen kann man sich also nicht. Der für Autos und Motorräder gesperrte Weg führt in vielen Kurven durch den Wald, es gibt immer wieder herrliche Ausblicke durch die Bäume auf das Wasser. Auf den vielen Infotafeln des „Wasserlehrpfades“ lässt sich die Allgemeinbildung verbessern. Auch an manchen Bäumen stehen Hinweistafeln und man erfährt einiges über z.B. Fichte, Douglasie und Erle. Immer wieder gibt es Ruhebänke, oft mit besonders schöner Aussicht. Auf einem Damm überquert man die Genkel und geht am gegenüberliegenden Ufer weiter. Manche markanten Punkte konnten wir von der anderen Seite aus wieder erkennen. In Bredenbruch trifft man wieder auf die Straße und einen Ausläufer der Aggertalsperre, wendet sich nach rechts und ist kurz darauf wieder am Wanderparkplatz angekommen.

Sehr positiv aufgefallen ist mir zum einen die allgemeine Rücksichtnahme aufeinander zwischen Joggern, Fahrradfahrern und Fußgängern und zum anderen, dass kein Müll herumlag. Die Hunde hatten zwar viel zu schnüffeln, aber die Kotbeutelstation scheint gut angenommen zu werden.

Eine Einkehrmöglichkeit unmittelbar am Weg gibt es nicht. Daher ist es sinnvoll, besonders bei warmem Wetter, sich etwas zu trinken mitzunehmen oder gleich etwas mehr Zeit und ein Picknick einzuplanen.

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