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Uhrenbeweger für Automatikuhren: Funktion und Nutzen

Uhrenbeweger für Automatikuhren: Funktion und Nutzen

Fans von Automatikuhren kennen das Problem. Nachdem eine Automatikuhr eine Weile nicht getragen wurde, steht das Uhrwerk still, das Datum wird nicht korrekt angezeigt, die Mondphasen stimmen nicht – kurz gesagt, es herrscht Unordnung, die erst einmal aufwendig beseitigt werden muss. Doch dem kann man mit einem Uhrenbeweger recht schnell Abhilfe schaffen.

Ein Uhrenbeweger dient dazu, Automatikuhren zu bewegen, wenn diese nicht getragen werden. Denn der Antrieb einer Automatikuhr erfolgt über kinetische Energie, also mittels Bewegungsenergie. Wie das funktioniert wird im Folgenden beschrieben.

Wie funktioniert ein Uhrenbeweger?

Wie oben bereits erwähnt, besteht seine Aufgabe darin, die Bewegung des Trägers zu imitieren, damit die Uhr aufgezogen wird, auch wenn man sie nicht trägt. Dazu wird die Uhr mit dem Uhrenarmband am Uhrenbeweger befestigt. Dieser dreht sich mit der Uhr langsam um die eigene Rotationsachse. So wird das Tragen der Uhr simuliert und diese in ständiger Bewegung gehalten.

Uhrenbeweger sind mit einigen Funktionen ausgestattet um zum Beispiel die Anzahl der Umdrehungen pro Tag aber auch die Drehrichtung individuell auf das jeweilige Uhrwerk abstimmen zu können. Bei funktionellen Automatikuhren und Chronographen wird so unter anderem verhindert, dass spezielle Funktionen wie Mondphasen und Kalender wieder aufwendig neu eingestellt werden müssen.

Besonders für Sammler oder Besitzer mehrerer Automatikuhren sind Uhrenbeweger ein unverzichtbares Utensil. Modelle dieser nützlichen Helfer kann man über https://www.uhrinstinkt.de/uhrenbeweger/ in Augenschein nehmen.

Was macht eine Automatikuhr so besonders?

Bild von Volker Glätsch auf Pixabay

Automatikuhren beziehungsweise automatische Armbanduhren sind mit einem speziellen mechanischen Uhrwerk ausgestattete Armbanduhren, die durch Bewegung automatisch aufgezogen bzw. geladen werden. Sie benötigen also im Gegensatz zu anderen Uhren keine Batterien, um betriebsbereit zu bleiben. Allein die regelmäßige Bewegung reicht aus, um die Uhr am Laufen zu halten. Egal ob bei der Arbeit oder in der Freizeit, man weiß immer sehr zuverlässig, was die Stunde geschlagen hat.

Seit der ersten Automatikuhr von 1926 bleibt die Faszination ihrer Fans ungebrochen. Das technische Uhrenwerk zieht die Blicke seines begeisterten Betrachters quasi magisch auf sich. Sei es durch den bei vielen Uhren vorhandenen Sichtglasboden oder das Ziffernblatt, das den Blick auf die kleinen mechanischen Bestandteile des Uhrwerks freigibt.

Das Uhrwerk einer automatischen Armbanduhr

Das Uhrwerk einer Automatikuhr ist ein mechanisches Uhrwerk mit einem speziellen Zusatzmechanismus, der die kinetische Energie in potenzielle Energie umwandelt und somit eine praktische Handhabung der Uhr gewährleistet. Das Uhrwerk ist ausschlaggebend für die spezielle Funktion der Automatikuhr – eben der Funktion, dass sie nicht per Hand aufgezogen werden muss.

Auch wenn sich die einzelnen verbauten Komponenten bei den einzelnen Uhrenherstellern etwas voneinander unterscheiden, so basieren doch fast alle automatischen Uhrwerke auf einem grundlegenden Prinzip.

Wird die Uhr am Handgelenk getragen und der Träger bewegt diese über die Bewegung des Handgelenks, nutzt das Uhrwerk diese Bewegung zum Spannen einer Zugfeder. Dies geschieht mittels eines kugelgelagerten Rotors, der die Schwungmasse auf die Zugfeder überträgt.

Warum ein Uhrenbeweger gute Dienste leisten kann

Manche Automatikuhren verfügen über einen Sichtboden, so dass man problemlos beobachten kann, wie der Rotor mitschwingt, wenn man die Uhr bewegt. Durch das Bemühen der Feder, wieder in ihren ursprünglichen ungespannten Zustand zurückzukehren, wird die eigentliche Antriebskraft generiert. Die Antriebskraft der Feder wird dann an ein Räderwerk weitergeleitet, welches aus dem Minutenrad, dem Zwischenrad und dem Sekundenrad besteht und an das Ziffernblatt der Uhr gebunden ist. Die Hemmung am Ende des Räderwerks verleiht dem gesamten Mechanismus den notwendigen Takt – diese wird auch „Unruh“ genannt.

Eine sogenannte Rutschkupplung – ein ausgetüfteltes mechanisches System, sorgt dafür, dass ein Überspannen der Feder unmöglich wird.

Jede Automatikuhr verfügt über eine sogenannte Gangreserve. Diese sorgt dafür, dass das Uhrwerk noch eine ganze Zeit weiter läuft, auch wenn die Uhr mal nicht bewegt wird, wie zum Beispiel während des Schlafs. Je nach Dauer, Modell und Hersteller beträgt die Gangreserve 30 bis 60 Stunden – danach kann ein Uhrenbeweger wertvolle Dienste leisten.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.

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