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Kosmetikprodukte und was in ihnen enthalten ist

Kosmetik und deren Inhaltsstoffe

Wir nutzen sie alle täglich – mehr oder weniger. Egal ob Mann oder Frau. Kosmetik gehört zu unserem Alltag wie das tägliche Händewaschen. Und das ist auch vollkommen in Ordnung. Schließlich ist die Haut das größte Organ des menschlichen Körpers und möchte gepflegt werden. Doch wer denkt schon daran, wenn er seine tägliche Kosmetik nutzt, was wirklich alles darin verborgen ist?

Mikroplastik in der Kosmetik

Bild: pixabay.com

Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Leider wird Mikroplastik neben anderen schädlichen Stoffen auch in unseren Kosmetikprodukten verwendet. Doch wer möchte schon Teile davon in seiner Hautcreme wissen? Wo kommt dieses Mikroplastik eigentlich her und wie gelangt dieses in unsere Kosmetikprodukte?

Mikroplastik sind feste und lösliche synthetische Polymere (Kunststoffe) die eine Größe von bis zu 5 Millimeter haben können. Sie entstehen auf der einen Seite, wenn sich größere Plastikgegenstände auflösen und werden auf der anderen Seite speziell in dieser Größe zur Anwendung in der Industrie hergestellt.

Bereits jetzt befinden sich Millionen Tonnen davon in den Weltmeeren und ein Teil davon auch in unseren Seen und Flüssen. Ebenso wurde es in Klärschlamm entdeckt, welcher auf unseren Feldern ausgebracht wird. Und selbst in der Luft gibt es Mikroplastik, wie Versuche in der Antarktis beweisen konnten oder die entdeckten Mikroplastikteilchen in Regentropfen in den Rocky Mountains. Die ganze Welt ist bereits damit verseucht.

Leider setzen einige Hersteller in der Kosmetikbranche bei der Erzeugung ihrer Produkte immer noch Mikroplastik ein, so zum Beispiel in Cremes, Peelings und Lotions. Damit werden bestimmte Eigenschaften für die Produkte erzeugt – diese sind:

  • Im Peeling als Abriebmittel.
  • Im Shampoo, um das ziepen beim Kämmen zu verhindern, indem es einen Plastikfilm um die Haare legt.
  • In Cremes sorgt es für ein geschmeidiges Gefühl.

Es scheint für die Hersteller lukrativer zu sein, günstige Plastikzusätze zu verwenden, um so die Produktionskosten gering zu halten. Gesundheit und Umwelt spielen hier keine Rolle. Die Substanzen wurden nach und nach von der chemischen Industrie eingeführt und ersetzen andere natürliche und meist teurere Substanzen wie zum Beispiel den Sand in Peelings. So landen die Partikel über die Abflüsse in der Kanalisation, sprich am Ende in unseren Meeren und vergiften die Meerestiere sowie Meeresvögel.

Was wäre die beste Alternative? Ganz einfach: Wenn Verbraucher in ausgewählten Kosmetik-Shops – und zwar ganz gezielt nur noch Kosmetik ohne Mikroplastik, wie hier bei https://www.kosmetikfuchs.de/kosmetik einkaufen.

Doch woher weiß man, um welche Stoffe es sich handelt? Wieder ganz einfach: Es gibt online ausreichend veröffentlichte Listen, auf denen man die Stoffe finden kann und es werden kostenlose Verbraucher-Apps angeboten, die einem das Erkennen der betreffenden Zusatzstoffe erleichtern. Auch in Kosmetikstudios wird mit diesem Thema immer bewusster umgegangen und man kann sich dazu auch von seiner behandelnden Kosmetikerin beraten lassen.

Tierversuche in der Kosmetikbranche

Ist es nicht wirklich unglaublich, dass im heutigen technologischen Zeitalter in unserer hochentwickelten Gesellschaft immer noch Tiere gequält werden, um Produkte herzustellen. Und dabei spielt es eigentlich keine Rolle, um welche Produkte oder Stoffe es geht.

Die Tierrechtsorganisation PETA weist schon lange darauf hin, dass Verbraucher immer wieder hinters Licht geführt und mit Falschmeldungen die so wichtigen Tierschutzdebatten unterdrückt werden. Auf der Webseite der Organisation kann man sich daher auch informieren, welche Make-Up-Marken und Beautyprodukte tatsächlich auf Tierversuche verzichten. PETA, 1980 in den USA gegründet nennt sich nicht umsonst „Ethical Treatment of Animals“ („Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren“) und setzt sich weltweit dafür ein, ein Recht für Tiere durchzusetzen.

Fazit:

Wie in allen Bereichen des Lebens scheint auch in Bezug auf unsere täglichen Pflegeprodukte langsam ein Umdenken stattzufinden. Und so wundert es nicht, dass immer mehr Verbraucher lieber zweimal auf die Inhaltsliste der Produkte im Einkaufswagen schauen oder sich informieren, welche Kosmetikhersteller nicht auf Tierversuche verzichten möchten.

Dafür gibt es auch immer mehr Unterstützung, um an Informationen heranzukommen. So hat zum Beispiel der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) mit ToxFox eine App für einen Produktcheck entwickelt, der Verbraucher dabei unterstützt, schon beim Einkauf diverse Kosmetika und andere Produkte auf Schadstoffe zu überprüfen. Dafür scannt man mit der ToxFox-App einfach den Barcode der Produkte und erkennt sofort, ob diese Schadstoffe enthalten oder nicht.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.

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