Wirtschaft

Wie Autohersteller den Umweltschutz unterstützen können

Auch während der Corona-Krise ist Umweltschutz für viele noch ein wichtiges Thema. Einer der Industriezweige, dem in Sachen Umweltschutz am meisten auf die Finger gesehen wird, ist die Automobilindustrie. Doch auf die Umwelt Rücksicht zu nehmen können Autohersteller nicht nur durch die Umstellung auf den Bau von Elektrofahrzeugen, sie beginnt schon mit der Herstellung und dem Transport von Fahrzeugteilen. So sind die Möglichkeiten vielfältig. Im Transport können beispielsweise praktische Mehrwegtransportverpackungen verwendet werden.

Die Möglichkeiten für Autohersteller im Transport

Auch unter den Mehrwegtransportverpackungen gibt es sinnvollere und weniger sinnvolle Varianten. Gerade bei sensiblen Teilen von Fahrzeugen muss das Material über gewisse Eigenschaften verfügen, die einen sicheren Transport gewährleisten. Gleichzeitig müssen Autohersteller darauf achten, dass die Verpackungen passgenau auf die verschiedenen Teile zugeschnitten sind. Hierzu eignet sich zum Beispiel ein Material wie schaumfähiges Polypropylen (EPP). Dieses Material ist nicht nur mehrfach nutzbar, sondern kann auch zu 100% recycelt werden. Die vielen Vorteile von EPP wie Stoßfestigkeit, thermische Isolierung oder auch Leichtigkeit werden außerdem von der Dauer der Nutzung nicht beeinflusst.

Die Eigenschaften von schaumfähigem Polypropylen

Quelle: chapay / pixabay.com

Schaumfähiges Polypropylen ist nicht nur für den Umweltschutz von Vorteil. Autohersteller profitieren auch von anderen Eigenschaften des Materials. Wie bereits erwähnt zeichnet es sich durch Stoßfestigkeit, thermische Isolierung und Leichtigkeit aus. Gerade die Leichtigkeit des EPPs ist auch wichtig, denn schweres Material würde die Transportkosten weiter erhöhen.

Die thermische Isolierung ist ebenfalls essentiell bei empfindlichen Bauteilen. Teile, die sich verziehen, wenn sie einige Stunden in einem durch die Sonne erhitzten LKW über die Autobahn fahren, sind anschließend wertlos – es sei denn, sie werden effektiv isoliert. Und genauso signifikant sind die Stoßfestigkeit, um beispielsweise unebene Straßen und Schlaglöcher auszugleichen, und die Passgenauigkeit. Ist das Verpackungsmaterial nicht genau auf den Inhalt zugeschnitten, nützt selbstverständlich auch die Stoßfestigkeit des Verpackungsmaterial nicht viel. Die sensiblen Bauteile würden innerhalb der Transportverpackung hin und her rücken und möglicherweise beschädigt werden.

Umweltschutz und praktische Transportmöglichkeiten – durchaus vereinbar

Umweltschutz und der praktische Transport von Bauteilen sind wie man an diesem Beispiel erkennen kann durchaus miteinander vereinbar. Ein Autohersteller muss nicht auf Qualität verzichten, weil ihm der Umweltschutz wichtig ist. Es gilt nach wie vor Lösungen wie den Einsatz von EPP zu finden, die beides in sich vereinen.

Veröffentlicht von:

Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Oberberg-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion in GM-Windhagen und ist unter Tel. 02261-9989-885 bzw. Mail: [email protected] für unsere Leser erreichbar.

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