Oberbergischer Kreis – Die Weihnachtsmärkte der Region stimmten die zahlreichen Besucher auf das bevorstehende Fest ein. Dabei wurde vielerlei kreatives und kulinarisches Angeboten. Auch Dauerregen konnte den Weihnachtsmann nicht abhalten, bei den Feierlustigen vorbeizuschauen.

Foto: Pixabay.com / RonPorter

Gummersbach

Am zweiten Adventswochenende war die Gummersbacher Marktstraße gut besucht. Die verwinkelte Altstadt bot den Rahmen für ein abwechslungsreiches Budendorf, welches dazu einlud, die Innenstadt rund um die Evangelische Kirche ganz neu zu entdecken.

Angeboten wurden weihnachtliche Dekorations- und Geschenkideen, gefertigt unter anderem vom Handarbeitskreis Bernberg. Handgestricktes fand sich dort ebenso, wie verzierte Steine oder Baumrinden. Der Handarbeitskreis kommt zweimal monatlich zusammen. Die älteste Mitstreiterin ist 92 Jahre alt.

Der Gummersbacher Weihnachtsmarkt lockte nicht zuletzt mit der beliebten Gänseparade viele Besucher an. In der Evangelischen Stadtkirche wurde ein weihnachtliches Programm geboten.

Wiehl

Der Wiehler Weihnachtsmarkt fand in diesem Jahr bereits zum 36. Mal statt. Auf dem Rathausvorplatz waren am zweiten Adventswochenende zahlreiche Stände aufgebaut. Dort konnte man sich mit Glühweingelee oder Hindenlanger Bergkäse eindecken. Im Rathaus wurde ein Kunsthandwerkermarkt abgehalten. Der Nikolaus schaute bei den kleinen Marktbesuchern vorbei und die lebende Krippe vermittelte eine besinnliche Weihnachtsbotschaft.

Außergewöhnliche Geschenkideen konnten Besucher am Stand von Marianne Desens finden. Die Gummersbacherin bot Wichtel und Schäfchen aus Filz an, welche sie extra für den Markt hergestellt hatte. Nach Geschenken gesucht werden konnte auch in den Geschäften, welche am Adventssonntag geöffnet hatten.

Remerscheid

Obwohl Dauerregen die Laune zu trüben drohte, ließen sich die Besucher des stimmungsvollen Marktes im Eichenwald die Adventsstimmung nicht nehmen. Der kleine Markt auf dem Waldfestplatz war gut besucht. An den Ständen wurden Liköre oder selbstgemachte Marmeladen angeboten. Zum ersten Mal konnten sich die Besucher auch ihren Weihnachtsbaum aussuchen und mit nach Hause nehmen.

Auch die Händler waren von der idyllischen Stimmung, ruhiger Gitarren-Musik und Atmosphäre begeistert. “Der Markt ist immer etwas Besonderes“, schwärmte Franziska Janßen. Die Kunsthandwerkerin aus Wipperfürth war mit ihren illuminierten Holzschubladen nach Engelskirchen-Remerscheid gereist.

Brüchermühle

Die “Brüchermühler Weihnacht” wird von fünf Vereinen gestaltet. Die Halle des Feuerwehrhauses machte den Dauerregen vor der Tür schnell vergessen. An den Ständen der Feuerwehr, der Sportfreunde Asbachtal, der KG Froschköppe und der Kyffhäuser Kameradschaft wurden Marmeladen oder Hochprozentiges verkauft. “Auch Selbstgestricktes und Strickzubehör geht während der Weihnachtszeit auf dem Weihnachtsmarkt über die Theke”, so sagt ein Experte des Fachmagazins HOBBYLUX. Mitorganisatorin Claudia Brandenburger ist sich sicher, dass der heiße Holunderschnaps mit Sahne und Spekulatius-Streusel eindeutig der Renner war.

Morsbach 

Dauerregen ließ die katholische Gemeinde Morsbach heuer auf die stimmungsvolle Kulisse vor der Basilika St. Gertrud verzichten und den Weihnachtsmarkt kurzer Hand in ein Zelt verlegen. Unter dem festlich geschmückten Zeltdach zog schnell heimelige Atmosphäre ein.

Selbst kreierter Weihnachtsschmuck, knusprige Waffeln und heißer Glühwein aus dem Glühweintopf sorgten für vorweihnachtliche Stimmung. Musikalisch wurde das Markttreiben vom Gertrudis-Chor und dem Cantamos-Chor untermalt.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Oberberg-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@oberberg-nachrichten.de

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