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Kieling begeisterte seine Zuhörer in Reichshof

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Reichshof – Nach Abenteuerreisen in aller Welt durchwanderte der bekannte Dokumentarfilmer Andreas Kieling seine Heimat Deutschland, um die Natur und Tierwelt in ganz unterschiedlichen Regionen zu erforschen. Seine beeindruckenden Filmaufnahmen präsentierte er jetzt vor über 400 Besuchern in der Schulaula in Eckenhagen.

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Windfuser Waldjugend weilte er vor wenigen Tagen erstmals im Oberbergischen. Waldjugend-Vorsitzende Barbara Schneider hieß den beliebten Gast und eine Reihe von Ehrengästen willkommen. „Wenn wir heute das 50-jährige Bestehen begehen, so können wir mit Genugtuung feststellen, dass die vergangenen Jahre von großem Einsatzwillen für  unsere heimische Natur geprägt waren“, so die Vorsitzende, die es vermied, einen langen Rückblick zu halten. Reichshofs Bürgermeister Rüdiger Gennies würdigte die beispielhafte Jugendarbeit und den Einsatz der Waldjugend für die heimische Natur. Gennies hob in seinem Grußwort  hervor, dass viele Veranstaltungen und Maßnahmen für die Gemeinde Reichshof von großer Bedeutung sind. Als Dank überreichte er Schneider eine Geldspende.

Sodann übernahm Kieling die Regie des Nachmittags. Der erfahrene und weitgereiste NATIONAL GEOGRAPHIC-Tierfilmer überraschte zunächst die  gebannt wartenden Besucher mit grandiosen Filmaufnahmen von Grizzlys in Alaska. Einfühlsam und packend schilderte er in Bildern von den Begegnungen mit den größten und stärksten Landraubtieren der Erde.

Das wilde, unbekannte eigene Land zu zeigen, war ein weiterer Höhepunkt des Tages. Mit der Filmkamera war er vier Jahre lang unterwegs und hat dabei großartige Aufnahmen eingefangen. Die Paarungszeit der Wildschweine, Hasenhochzeiten, das Liebesleben der Maikäfer, die Balzzeit der  scheuen Birkhähne oder die nächtliche Jagd des Uhus. Wie kaum einem anderen der vielen Waldjugend-Gäste, die bisher bei den Naturschützer weilten, gelang es Kieling, die Zuhörer in Atem zu halten. „Urige Wälder und stille Natur, soweit das Auge reicht, eine faszinierende Tierwelt – das gibt es auch in Deutschland, oft nur wenige Minuten von der eigenen Haustür entfernt“,  beschreibt der Fernsehstar seine Eindrücke der Wanderungen. Ungeplante, sportliche Einlagen seiner Hündin Cleo in der Bühnendeko erheiterten die Gäste.

Andreas Kieling stellte sich nach dem Vortrag der Diskussion, signierte seinen aktuellen Bildband „Durch Deutschland wandern“ und schrieb fleißig Autogramme.

Anschließend begleiteten über 50 Besucher den Tierfilmer zur Baumpflanzaktion in das Naturschutzgebiet Puhlbruch, um den Baum des Jahres, einen Wildapfel,  zu pflanzen. Kieling plauderte mit den Kindern und Jugendlichen und informierte sich über die Arbeit der vergangenen 50 Jahre.

Er zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Angeboten im Waldjugendheim und trug sich in das Gästebuch ein. Nach fast sechsstündigem Aufenthalt in der Gemeinde Reichshof  wünschte er der Waldjugend eine erfolgreiche Zukunft, mit dem festen Versprechen, in drei Jahren wieder zu kommen.

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