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Handball in Oberberg: Kreisverband geht neue Wege

Oberberg – Beim „Schwerpunkt der Woche“ dreht sich alles um das Thema „Handball“: Der Handballkreis Oberberg (HKO) bestreitet als eingetragener Verein neue Wege, das Schiedsrichterwesen steht auf sehr guten Beinen, die Nachwuchsarbeit funktioniert, und der VfL Gummersbach startet in die Saison 2013/2014.

Den Anfang in der Wochenserie von Oberberg-Nachrichten macht heute der Handballkreis Oberberg (HKO). In den letzten Monaten hat sich hier so einiges getan. Erst in der vergangenen Woche erhielt der HKO-Vorsitzende Udo Kolpe Post vom Amtsgericht: Die Gründung des Handballkreises Oberberg e.V. ist durch. Nachdem man 90 Jahren dem Handballverband Mittelrhein angehörte, ist Oberberg als eingetragener Verein jetzt eigenständig und selbstverantwortlich.

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Archivbild: Uwe Schlegelmilch.

„Für die Mannschaften ändert sich nicht viel“, so Kolpe. Der Spielbetrieb geht wie gewohnt weiter. Was anders ist: Aus den 18 ursprünglichen Vereinen sind jetzt 21 Gründungsmitglieder geworden. Mit dem SSV Overath, dem Sandsportverein West und dem Blue-White-Dynamite (Fanclub des VfL Gummersbach und auch eingetragener Verein) hat der Handballkreis Zuwuchs bekommen.

Der SSV Overath bereichert den Handballkreis mit etwa zwölf Mannschaften. Die weibliche C-Jugend hat die Qualifikation für die Oberliga geschafft, während die erste Herrenmannschaft in der vergangenen Saison nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den Aufstieg aus der Kreisliga Köln verpasste. In der kommenden Spielzeit werden die Overather dann in der oberbergischen Kreisliga auf Torejagd gehen.

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Der HKO-Vorsitzende Udo Kolpe freut sich auf die erste Saison als eigenständiger Verein – Bild: Stadt Wiehl.

Kolpe: „Die Kreisliga-Saison wird in diesem Jahr besonders spannend. Wir haben mit Overath, Wallefeld, der HSG-Marienheide-Müllenbach, Gelpetal, Oberbantenberg und Wahlscheid gleich sechs Mannschaften, die um den Aufstieg mitspielen werden. Die Teams sorgen für ein hohes Niveau in dieser Spielklasse. Wer in die Landesliga aufsteigt, wird sich dort sicherlich gut halten.“

Und auch so ist der Handballkreis in dieser Saison sehr gut aufgestellt: 138 Mannschaften und 23 Mini-Handballgruppen sind für den Spielbetrieb gemeldet. „Das sind 4.300 aktive Handballspieler und 300 Minis. Wenn der VfL Gummersbach alle Aktiven einladen würde, könnten wir damit die Schwalbe-Arena einmal komplett füllen“, ist Kolpe stolz.

Bei den Seniorinnen sind acht Teams auf Verbandsebene aktiv, zwölf laufen in der Kreisliga auf. Für den Herren-Spielbetrieb wurden 37 Mannschaften gemeldet: eine in der DKB-Handball-Bundesliga, eine in der dritten Liga und neun auf Verbandsebene. 26 weitere Teams messen sich verteilt auf eine Kreisliga und drei Kreisklassen.

Die Gründung des Handballkreises Oberberg e.V. hat somit lediglich Auswirkungen auf die Arbeit des Vorstandes. In monatelanger Arbeit hat Kurt Spychiger die neue Satzung, die durch die Neugründung erforderlich wurde, erarbeitet. Hier wurde unter anderem auch geregelt, dass der Schiedsrichterwart jetzt von den Schiedsrichtern selbst gewählt wird. Die Frauenwartin wird von den Vereinen gewählt. Diese beiden und auch der Kreisjugendwart wurden in den Vereinsvorstand aufgenommen. Sie haben Mitsprache- und auch Stimmrecht. Darüber hinaus darf der Schiedsrichter-Ausschuss jetzt auch Beschlüsse fassen, während die Leistungssportkommission neuer Bestandteil ist.

Kolpe ist sich sicher, dass der Handballkreis Oberberg damit auf dem richtigen Weg ist, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein. Schon heute werden junge Leute im Vorstand gerne gesehen und arbeiten engagiert mit. Noch sei das Alter kein Problem, aber in den nächsten Jahren werde es wohl zu einem Umbruch kommen (müssen).

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