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Handball in Oberberg: VfL Gummersbach ist „heiß“ auf Bundesliga

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Gummersbach – Beim Schwerpunktthema dreht sich diese Woche alles um das Thema „Handball“. Im zweiten Teil informiert Oberberg-Nachrichten über den Saisonstart des VfL Gummersbach: Heute geht es im DHB-Pokal ins Breisgau, am Samstag wartet mit dem TV Emsdetten der erste Bundesliga-Gegner.

Um 20 Uhr heute Abend hat die Vorbereitung für die Handballer des VfL Gummersbach ein Ende, denn dann trifft das Team von Trainer Emir Kurtagic im DHB-Pokal auf den Drittligisten SG Köndringen/Teningen. „Das Spiel ist wichtig, aber wir trainieren diese Woche in Richtung Samstag, denn wir müssen einen guten Start in die Bundesliga-Saison erwischen“, so der Trainer. Dennoch nehme man die Favoritenrolle an.

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Blicken optimistisch in Richtung Saison 2013/2014: Trainer Emir Kurtagic (links) und VfL-Geschäftsführer Frank Flatten – Archivbilder: Uwe Schlegelmilch.

„Wir sind uns der Aufgabe heute Abend bewusst: Es ist eine Pflichtaufgabe, und wir wollen eine Runde weiter kommen“, erklärt Christoph Schindler die Sicht der Mannschaft. Derweil ist Schindler froh, dass die lange und intensive Vorbereitung endlich zu Ende ist. „Wir freuen uns auf Samstag, und jeder ist heiß auf die Bundesliga in der Schwalbe-Arena!“

Kurtagic ist überzeugt, dass die Mannschaft einen guten Start in die Saison erwischen wird. Die Vorbereitung sei sehr gut gelaufen, teilweise sei die Mannschaft schon viel weiter, als er gedacht habe. Und das, obwohl die Vorbereitung aufgrund von Verletzungen und der Abwesenheit der Junioren-Nationalspieler nicht immer rund gelaufen sei.

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Spielt heute im WM-Halbfinale gegen Kroatien: Phillip Jaeger.

Für Samstag (Anpfiff: 19 Uhr in der Schwalbe-Arena) ist der Trainer aber optimistisch: „Der TV Emsdetten wird uns aufgrund der Spielertypen liegen. Sie haben zwei starke Rückraumspieler, so dass wir uns in der Abwehr beweglich und kompakt präsentieren müssen.“ Auch müsse man als Mannschaft auf der Platte stehen. Aber auch da macht sich Kurtagic weniger Sorgen. Die Vorbereitung habe gezeigt, dass die Mannschaft eine ganz andere sei als noch in der letzten Saison. Die Stimmung innerhalb des Teams sei sehr positiv. Um sich an die Atmosphäre und den neuen Hallenboden zu gewöhnen, trainiert die Mannschaft abends immer in der Schwalbe-Arena.

Als er die Arbeit als Cheftrainer übernommen hat, habe er eine physisch und psychisch kaputte Mannschaft übernommen. Dennoch habe man aufgrund der positiven Stimmung eine super Rückrunde gespielt. Kurtagic: „Die letzte Saison war einfach nur schlecht. Wir hatten so viele Probleme, die von innen und auch von außen die Mannschaft gestört haben. Die Spieler haben sich nicht als Mannschaft präsentiert. Und nur mit Einzelkämpfern hat es nicht geklappt.“ Dies sei jetzt aber ganz anders. Ja, es gebe Führungspersönlichkeiten, aber dennoch habe in den Vorbereitungsspielen immer – egal, wie die Aufstellung gewesen sei – eine Mannschaft auf dem Spielfeld gestanden.

Jetzt gilt es, die positive Stimmung aus der Vorbereitung mit in die Bundesliga-Saison zu nehmen. Auch Geschäftsführer Frank Flatten freut sich auf den Saisonstart. „Wir werden vor ähnlicher Kulisse wie beim Eröffnungsturnier spielen. Aber wir müssen es schaffen, die Personen in die Halle zurück zu holen, die momentan nicht gehen.“

Für Samstag rechnet der Verein mit rund 2.000 Besuchern, denn so viele Tickets seien schon verkauft worden. Auch im Bereich der Businesspartner sehe es gut aus. Flatten: „Wir haben bis jetzt 400 fest zugesagte Plätze. Das ist ein Plus von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Derzeit kommen aber täglich neue Bestellungen hinzu. Bei den verkauften Dauerkarten können wir eine Steigerung von 14 Prozent verzeichnen.“ Rund 500 Dauerkarten wurden bis jetzt verkauft.

Gute Voraussetzungen also, um in eine erfolgreiche Saison 2013/2014 zu starten. Die Vorbereitung hat gestimmt, das Eröffnungsturnier wurde sehr gut angenommen. Jetzt gilt es für die Handballer, im Alltagsgeschäft von DHB-Pokal und Bundesliga zu punkten. Allerdings ohne den verletzten Jörg Lützelberger und Phillip Jaeger, der mit der Junioren-Nationalmannschaft im WM-Halbfinale steht.

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Ein Kommentar

  1. Vom sportlichen her, sind es sehr gute Voraussetzungen für den Start. Leider sind 2000 Zuschauer einfach zu wenig („auch wenn etwas tief gestapelt“ wird). Die Preise sind stabil; eine umstrittene aber sehr schöne Halle steht parat. Was will der Oberberger eigentlich mehr? Es ist eine tolle Mannschaft, die einen schnellen Handball spielt. Jetzt kommt ein Aufsteiger, und um nicht sofort „unten zu stehen“, sollten man dem die Stirn bieten, möglichst mit 4000 Fans!

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