Gummersbach – In der letzten Woche hat der VfL Gummersbach seinen ersten Auswärtssieg der Saison in der Handball-Bundesliga eingefahren. Am Donnerstagabend wollen die Gummersbacher nach Möglichkeit in eigener Halle mit neuem Selbstvertrauen nachlegen. Am 18. Spieltag erwartet der VfL zum Rückrunden-Auftakt die MT Melsungen. Die Partie in der SCHWALBE arena beginnt um 19 Uhr. „Es ist das letzte Heimspiel des Jahres und da wollen wir noch einmal alles in die Waagschale werfen und dann sehen wir, was dabei raus kommt“, äußert sich VfL-Profi Tobias Schröter: „Ich hoffe da natürlich auch wieder auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans in der SCHWALBE arena.“

Nach dem doppelten Punktgewinn gegen Die Eulen Ludwigshafen am vergangenen Donnerstag sind den Gummersbachern die Steine spürbar vom Herzen gefallen. „Das war ultrawichtig für uns und jeder wusste, worum es da geht. Wir sind natürlich erleichtert, dass wir das geschafft und knapp mit einem Tor gewonnen haben“, erklärt Schröter. Nun gilt es nach den ersten Auswärtspunkten auch vor heimischem Publikum die positiven Erkenntnisse aus der Partie gegen Ludwigshafen mitzunehmen. „Ich hoffe, dass wir ein bisschen Schwung und Selbstvertrauen im Gepäck haben, wenn wir gegen Melsungen antreten.“ Das wird zweifelsfrei nötig sein, denn die ambitionierten Melsunger stehen trotz der Niederlage gegen Lemgo am Sonntag mit 20:14 Punkten auf Rang sechs der Tabelle.

Neben einer hohen individuellen Klasse ist vor allem ihr Abwehrbollwerk ein Herzstück der Melsunger Mannschaft. „Sie haben seit Beginn der Saison eine sehr robuste, körperlich starke Mannschaft und stellen eine sehr gute Abwehr mit Finn Lemke im Zentrum, der diese dirigiert“, weiß Schröter um die Stärken der Nordhessen. Wie schwer es gegen die MT wird, zeigt auch der Rückblick auf das Hinspiel in Kassel. Dort verloren die Gummersbacher nach einer schwachen ersten und einer besseren zweiten Halbzeit mit 27:33. Einer der Hauptakteure damals, Julius Kühn, wird den Melsungern am Donnerstag jedoch fehlen. „Er ist sicherlich ihr schwerwiegendster Ausfall“, analysiert Schröter: „Vielleicht können wir dort ansetzen.“ Bis auf die beiden Langzeitverletzten Drago Vukovic und Luis Villgrattner sind beim VfL alle Spieler an Bord. Trotz der Herausforderung ist Schröter daher guter Dinge: „Wir trainieren gut und deshalb bin ich da – wie eigentlich immer – positiv gestimmt.“

Quelle: VfL Handball Gummersbach GmbH

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Annalena Rüsche
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