Köln / Düsseldorf – Gehen ist die ursprünglichste Form der Fortbewegung. Trotzdem hat die Stadt- und Verkehrsplanung Fußgänger in den letzten Jahrzehnten oft vernachlässigt. Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die Mitglied im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ sind, können dies jetzt ändern: In einem Wettbewerb können sie sich um einen von insgesamt zwölf Fußverkehrs-Checks bewerben. Mit diesem können die Städte und Gemeinden die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten fördern und so die Aufenthalts- und Lebensqualität verbessern.

Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Die bewährte Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es folgt eine Stärken-Schwäche-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgern und Experten erarbeitet werden.

Land NRW übernimmt die Finanzierung

Die Kosten für die Fußverkehrs-Checks werden zu 100 Prozent vom Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen übernommen. Unterstützung erhalten die ausgewählten Kommunen kontinuierlich und professionell vom Expertenteam eines Fachbüros und den Ansprechpartnern beim „Zukunftsnetz Mobilität NRW“. Kommunen, die an dem zum zweiten Mal veranstalteten Wettbewerb teilnehmen möchten, können sich bis zum Freitag, den 28. Februar 2020, bewerben. Anschließend wird eine Fachjury die Gewinner ermitteln. Diese werden im Rahmen einer landesweiten Auftaktveranstaltung am Montag, den 30. März 2020, in Düsseldorf bekanntgegeben.

Quelle: Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH

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Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Oberberg-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion in GM-Windhagen und ist unter Tel. 02261-9989-885 bzw. Mail: redaktion@oberberg-nachrichten.de für unsere Leser erreichbar.

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