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Sonnenmarsch: Musical in der Halle 32 Gummersbach

17. (Premiere), 18. und 19.11.2022, jeweils 20 Uhr; 20.11.2022, 18 Uhr

Gummersbach „Jedes Jahr veranstaltet der Diktator eines ungenannten Staates einen mörderischen Marsch, bei dem Jugendliche gegeneinander antreten und durchweg mit hohem Tempo gehen müssen – nur so können sie lebend das Ziel erreichen. Soldaten überwachen den Marsch und neutralisieren diejenigen, die das Tempo nicht mitgehen können. Der Sonnenmarsch ist ein großes Ereignis, das Fernsehen überträgt live und Interviews mit den Eltern der Teilnehmerinnen und Teilnehmer tragen zu dem Drama bei … das Fragen über Moral, Medienwahnsinn und einiges mehr aufwirft.“

(Sponsorenpool-Rotation: ARKM.marketing)

Die Idee faszinierte Martin Kuchejda bereits vor 20 Jahren. Wie lässt sich eine solche Geschichte mit Musik verbinden? Das war eine seiner Kernfragen. Gemeinsam mit dem Kölner Musiker Jens Behrens fand er die Antwort: Als modernes Rockmusical mit Elementen der Oper. Also an den Schreibtisch gesetzt, die Geschichte entworfen, die Songtexte entwickelt. Und mit Gregor Leschig den passenden Regisseur gefunden. Zudem mit Ulrich Bärenfänger einen versierten, erfahrenen Theater- und Filmschauspieler für die Hauptrolle. Im Herbst 2020 sollte das Werk auf die Bühne gebracht werden …

… dann kam Corona. Und nun? Hieß es weitermachen. Digitale Proben veranstalten. Das Ensemble aus Profi- und Laienschauspielern bei der Stange halten. Ersatz finden, wenn Darsteller wegen Schule, Studium oder Beruf nicht weitermachen konnten. Und dann schließlich im Herbst 2021 einen menschlichen wie künstlerischen Verlust verkraften, als Gregor Leschig nach schwerer Krankheit verstarb.

Sonnenmarsch: Jetzt erst recht!

Für Martin Kuchejda war klar: Wir bringen den Sonnenmarsch trotzdem auf die Bühne. Nein, jetzt erst recht. Im Sinne Georg Leschigs, im Sinne des Ensembles, das so viel Energie, Zeit und Talent in das Stück gesteckt hat. Gemeinsam mit Kathleen Wojahn übernahm er die Regie. Mit Ralf Marcinzik fand er einen begnadeten Zeichner, der das gesamte Bühnenbild im Stil einer Graphic Novel entwarf. Es wird mit stillen und bewegten Bildern während der gesamten Show zu sehen sein. Eine Rockoper, die einmal mehr zeigt, welche verändernde Kraft das Theater hat. Vor allem, wenn es so modern, multimedial und anders daherkommt. Entstanden ist das Stück mit freundlicher Unterstützung des Vereins zur Förderung der Kultur in Gummersbach.

Quelle: Halle 32

(Sponsorenpool-Rotation: ARKM.marketing)

Veröffentlicht von:

Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Oberberg-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion in Bergneustadt. Sie ist per Mail [email protected] für unsere Leser erreichbar.

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