Konfuzius sagt: Es ist nicht wichtig, wie langsam du gehst, sofern du nicht stehen bleibst. Dieses Zitat drückt den Innovationsdrang der Menschen aus und unterstreicht, dass jeder Fortschritt ein Erfolg ist. In Deutschland ist dieser Drang stark ausgeprägt und wird durch wissenschaftliche Einrichtungen wie dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) umgesetzt. Die neuesten Entwicklungen nennen sich hierbei selbstbewusst Spitzentechnologien, oder geläufiger Hightech.

Das heutige Industriezeitalter bedient sich der Spitzentechnologie hauptsächlich in der Computertechnik, der Biotechnologie und der Fertigung vor Allem in der Automobilindustrie. Die Entwicklung und der Einsatz von Spitzentechnologien ist jedoch eine wirtschaftlich Riskante Maßnahme, denn sie ist zeit- und kapitalintensiv und ihr Erfolg ist gekoppelt an den eigentlichen Innovationswert.

Auch die Implementierung von Spitzentechnologien in Zukunftsmärkten wie Green-IT oder der Elektromobilität gestaltet sich zögerlich, so auch die Meinung von Experten: „Deutschlands Innovationen sind hauptsächlich auf etablierte Industrien ausgerichtet.“ (Expertenkommission Forschung und Innovation 2008: 4) Vorhandene Grundlagen müssen genutzt werden um die Entwicklung der Spitzentechnologie weiter zu fördern.

Die Chancen und Möglichkeiten der Materialtechnik

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Spitzentechnologien mit besonders hohem Wachstumspotential finden sich unter anderen in der Medizintechnik, Pharmazie, Robotik, Luft- und Raumfahrttechnik sowie in der Materialtechnik.
Gerade in der Material- bzw. Werkstofftechnik sind Innovationen offensichtlich. Neu entwickelte Werkstoffe wirken hierbei nicht nur selbstverstärkend, sondern ermöglichen Wachstum besonders in den Bereichen der Chemie- und Energietechnik, denn diese sind von der angestrebten Energiewende und der ökologischen Neuausrichtung der deutschen Wirtschaft berührt. Die Suche nach neuen Werkstoffen zeigt sich im Alltag besonders in den Bereichen Bauen und Wohnen. Hierbei wird den Konstruktionsbauteilen, wie denen von RS Components, ebenso viel Aufmerksamkeit zuteil, wie dem Konstrukt selbst.

Gerade im Bereich der Materialtechnik beziehungsweise der Werkstofftechnik zeigt sich eine Innovation relativ schnell und für jeden sichtbar. In diesem Zusammenhang werden der Entwicklung und Erforschung neuer Werkstoffe zusätzlich in den Bereichen der Chemie- und Energietechnik hohe Wachstumsmöglichkeiten bescheinigt, da diese in dem Bereich der ökologischen Neuorientierung hineinragen. So wird Konstruktionsbauteilen, wie denen von RS Components, ebenso viel Aufmerksamkeit zuteil, wie dem Konstrukt an sich. Unternehmen zeigen ihr Interesse an neuer Material- und Werkstofftechnik vor allem durch entsprechende Präsenz auf internationalen Messen und Tagungen.

High-Tech-Architektur im Jahr 2019!

Besonderen Stellenwert für die Innovation im Bauwesen erreichte der strukturelle Expressionismus der Spätmoderne in Form der sogenannten High-Tech-Architektur. Die in diesem Zusammenhang zunächst konzipierten Gebäude am Anfang des letzten Jahrhunderts sind der Chicagoer Schule zuzurechnen, die in ihrer Architekturausprägung den Stahlskelettbau etablierte. Dieser findet heute in nahezu jeder Großstadt Anwendung.

Hierdurch ergaben sich neue Möglichkeiten, Werkstoffe zu etablieren, die im Designkonzept zukunftsorientierter Formfindungsprozesse ihre Daseinsberechtigung erhielten. Vor allem die Verwendung von Glas und Stahl fand hier dementsprechend großen Anklang und kann noch heute in modernen Skylines bewundert werden. Darüber hinaus etablierte sich im weiteren Verlauf der Einsatz von sogenannten Hochtechnologiematerialien, die aus der Entwicklung der Raumfahrt-, Luftfahrt- sowie Energietechnik stammten. Heutzutage wird somit der Bereich der Öko-Tech-Entwicklungen vorangetrieben, der zum Beispiel für das solare Bauen äußerst energieeffizient ist.

Beispiele für die Neuentwicklungen kommen aus dem Bereich der Photovoltaik, wo rahmenlose fassadenintegrierte PV-Module, Solardachziegel, photovoltaische Verschattungselemente oder im Verbundglas oder in Farben integrierte Solarzellen die Energie der Zukunft liefern. Dabei ist dies nur der Anfang und kein Experte vermag es vorherzusehen, wohin uns unserer eigener Innovationswille noch führen wird.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Oberberg-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@oberberg-nachrichten.de

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