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Sparsam fahren mit dem richtigen Wagen

Die steigenden Spritpreise sorgen bei Fahrern für Frust an der Tanksäule. Ein Grund mehr, warum beim Autokauf der Verbrauch in den Vordergrund rückt. Zwar zählen PS-starke Wagen noch immer zu den beliebtesten Modellen, doch um den Geldbeutel zu schonen, sehen sich Autokäufer mehr denn je dazu aufgerufen, zu schauen, wie sie die Tankrechnung drücken können. Kraftstoff sparen fängt bereits mit dem Kauf eines PKWs an. Wer hierbei auf ein sparsames Modell setzt, fährt bereits unter den besten Voraussetzungen, was das sparsame Fahren angeht.

Hybridautos, umweltfreundliche Erdgasfahrzeuge und hubraumreduzierte Benziner mit Turbolader gelten inzwischen als das Non-Plus-Ultra der sparsamen Antriebe. Doch für die meisten Autofahrer bleiben diese Wagen der grünen Klasse unbezahlbar. Kaufwillige müssen daher entweder länger für ihren Wagen sparen oder entscheiden sich unter den klassischen Antrieben für die sparsamste Variante. Das sind trotz angezogener Kraftstoffpreise nach wie vor mit Diesel betriebene Wagen. Einbußen am Fahrkomfort müssen Autobesitzer deswegen jedoch nicht hinnehmen. Oft werden bestimmte Automodelle in beiden Ausstattungen zum Verkauf angeboten, so dass man die Vorzüge eines Benziners zum Verbrauchspreis eines Diesels genießen kann. Ein gutes Beispiel hierfür ist unter anderem der Audi Q7 – der geräumige Geländewagen ist mit TDI-Diesel- oder FSI-Benzinmotor erhältlich.

Umrüstung auf Alternativkraftstoffe muss sich lohnen

Eine weitere Möglichkeit beim Auto am Sprit zu sparen besteht natürlich darin, das alte Fahrzeug mit einem alternativen Treibstoff wie Erd- oder Autogas nachzurüsten. Doch die günstigen Alternativen sind wegen eines bisher zu gering ausgebauten Tankstellennetzes schwer verfügbar und der Umstieg rentiert sich angesichts der hohen Umrüstungskosten nicht für alle Fahrertypen. Dazu muss man wissen, dass es auch zwischen den umweltfreundlichen Kraftstoffen große Preisunterschiede geben kann. So ist die Umrüstung von Autos für den Betrieb mit Erdgas meist teurer als die Nachrüstung von Fahrzeugen für Autogas. Zudem sind beide Treibstoffe zwar deutlich günstiger als Benzin, eine Tankfüllung mit Erdgas kostet jedoch fast doppelt so viel wie Autogas.

Es hängt natürlich nicht ausschließlich von der Wahl des Automodells und -antriebes ab, ob man als Fahrzeughalter sparsam unterwegs ist oder nicht. Inwieweit sich mit einem Wagen Sprit sparen lässt, ist letzten Endes immer eine Frage der Fahrbedingungen und des Fahrstils. So kann bereits ein erhöhter Reifendruck um 0,2 bar den Verbrauch senken und eine große Ersparnis mit sich bringen. Wer also das ABC des richtigen Fahrens beherrscht, wird seinen Spritverbrauch spürbar drosseln können. Mehr Auskunft über das angemessene Fahrverhalten erhält man beispielsweise beim ADAC. Noch mehr Geld sparen kann man, wenn man das Auto dann und wann mal einen Tag stehen lässt oder es nur für Erledigungen in Gebrauch nimmt, bei denen es wirklich benötigt wird.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.

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