Karriere-Ratgeber

Zweites Frühstück statt Berufsverkehr?

Umfrage: Fast 40 Prozent der Unternehmen bieten eine Option auf Homeoffice an

Morgens kein Stau im Berufsverkehr und kein Stehen in einer überfüllten, stickigen U-Bahn. Stattdessen zu Hause ein zweites Frühstück genießen und dabei mit den Kollegen im Büro per E-Mail oder Intranet kommunizieren. So sieht für die meisten Arbeitnehmer wohl der Traum vom Homeoffice aus. Im Nachbarland Niederlande kann inzwischen tatsächlich jeder Arbeitnehmer entscheiden, ob er lieber zu Hause oder im Büro arbeiten will. In Deutschland dagegen gibt es darauf keinen gesetzlichen Anspruch, es ist jeweils eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber notwendig.

„Die Arbeit im Homeoffice hat zwei Seiten“, erklärt Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Einerseits sei es beispielsweise für Pendler mit einem weiten Weg zur Arbeit eine deutliche Erleichterung, wenn diese Strecke zumindest gelegentlich entfallen könne. Andererseits müsse man aber auch sehen, dass bei der Arbeit im Homeoffice die Abgrenzung zwischen Beruf und Freizeit viel schwerer falle, als wenn man am Feierabend das Büro verlassen und von der Arbeit abschalten könne.

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