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Karriere-Ratgeber

Vom Azubi zum Betriebsleiter

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Lager ist langweilig! – Da wird ja nur verpackt – oder???

Ob dieses Vorurteil stimmt, davon konnten sich im Rahmen der „Woche der Ausbildung“ knapp 20 Jugendliche beim „Schnuppertag“ bei der Peisker Logistik GmbH in Waldbröl selbst überzeugen.

Und stellten fest: Der Beruf des/der Lagerlogistiker/in ist alles andere als langweilig – er ist sogar sehr vielfältig und abwechslungsreich!

Peter Peisker, Inhaber der Firma schwärmt geradezu, wenn er von seinem „Traumberuf“ erzählt: „Angefangen habe ich mit einem einzigen LKW – nun haben wir 70 Mitarbeiter/innen, einen umfangreichen Fuhrpark und über 20.000 qm Lager. Das hat nur funktioniert, weil mir mein Job Spaß gemacht hat und immer noch macht.“

Natürlich gehört das Be- und Entladen zu den Tätigkeiten in der Lagerlogistik. Aber ebenso das Kommissionieren, die Verwaltung des Lagers per EDV oder auch Handwerkliches, wie das Zusammenbauen der von Peisker verwendeten Übersee-Transportkisten gehören zu den Arbeitsbereichen.

Thomas Drögemeyer, heute Betriebsleiter der Firma, war einst der erste Azubi, den Peter Peisker ausgebildet hat. Nach einiger Zeit Betriebserfahrung wechselte er für 15 Jahre in die Industrie, um dann wieder zurück zu kehren und als Betriebsleiter den Chef zu entlasten.

Fazit: Engagement und Leistungsbereitschaft sind zentrale Punkte – man muss nicht zwingend studieren, um Führungspositionen übernehmen zu können – die duale Ausbildung bietet hier eine solide Basis!

Neben der Fachkraft Lagerlogistik bildet Peisker auch Berufskraftfahrer aus – Bewerbungen von interessierten Jugendlichen – auch für Praktika – sind sehr willkommen.

Ergänzt und abgerundet wurde der „Schnuppertag“ durch das „teileland“ in Waldbröl, wo André Hoffmann, einer von knapp 30 Mitarbeiter/innen des Betriebes, die interessierten Jugendlichen über die Arbeit des/der Kraftfahrzeugmechatroniker/in in der Werkstatt der Firma informierte.

Was macht so ein/e Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik eigentlich den ganzen Tag?

Vom Reifenwechsel über die normalen Inspektionen bis hin zu Tuning wird im „teileland“ alles erledigt.

„Der KFZ-Mechatroniker hat ein breites Feld, das er in der Ausbildung abdeckt“, so der junge Meister. „Auch Grundlagen im Schweißen gehören dazu. Und nach der Ausbildung hat man vielfältige Entwicklungs- und Spezialisierunsgmöglichkeiten – auch außerhalb der eigentlichen Werkstatt!“

Zusätzlich gibt es den Vor-Ort-Shop für Autoteile bzw. -zubehör sowie den Großhandel bzw. den Webshop – auch hier ist grundsätzlich eine (kaufmännische) Ausbildung im „teileland“ möglich.

Alles in allem konnten die Jugendlichen viele Informationen zu den verschiedenen Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten mitnehmen – und die Erkenntnis, dass es nicht unbedingt immer ein Studium sein muss, um seine Ziele zu erreichen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.
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