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WippNachhaltigkeitsTipp: Stromverbrauch von Kühlgeräten

Wipperfürth – Draußen lassen sich aktuell Schneelandschaften und Eiszapfen schön anschauen, doch in Kühlschränken und Eisfächern sollten keine Assoziationen mit eisigen Polarnächten oder arktischen Eispanzern geweckt werden. Diese treiben den Stromverbrauch der Kühlgeräte nur unnötig in die Höhe.

Kühlschränke und Kühl-Gefrierkombinationen sind das ganze Jahr über in Betrieb und verbrauchen etwa 10 Prozent des gesamten Haushaltsstroms. Deshalb lohnt es sich, bereits vor der Anschaffung, aber auch in der Benutzung auf Energie-verbrauch und -effizienz zu achten.

Vor dem Kauf eines neuen Kühlschranks gilt es, sich über benötigte Größe und Typ Gedanken zu machen. In der Regel reichen für Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte 100 bis 150 Liter Nutzinhalt. Bei mehr Personen im Haushalt, sind 50 Liter pro Person ein guter Richtwert. Benötigen Sie außerdem eine Kühl-Gefrierkombination oder besitzen Sie bereits eine Gefriertruhe, sodass Sie auf das zusätzliche Gefrierfach im Kühlschrank verzichten können? Reine Kühlschränke verbrauchen circa ein Drittel weniger Strom als Geräte mit Gefrierfach. Bei Kühl-Gefrierkombinationen sollte es möglich sein, die Temperatur für jeden Bereich separat einzustellen.

Das Energieeffizienzlabel gibt Ihnen Aufschluss darüber wie hoch der Stromverbrauch Ihres Kühlschranks sein wird. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt dazu als Orientierungsrahmen max. 65 Kilowattstunden pro Jahr für einen A+++-Kühlschrank mit rund 150 Litern Nutzinhalt als sparsam.

Ist der Kühlschrank angeschafft, muss dieser eingeräumt werden. Öffnen Sie diesen beim Befüllen mit Einkäufen besser nur einmal, anstatt häufig die Tür auf und zu zu machen. Je befüllter der Kühlschrank ist, desto weniger Energie verbraucht dieser. Damit die zu kühlen- den Lebensmittel lange haltbar sind, ist die optimale Temperatur bei 7 Grad Celsius einzustellen. Jedes Grad weniger steigert Ihren Verbrauch um 6 Prozent. Auch je kühler die Lebensmittel in den Kühlschrank geräumt werden, desto weniger Energie wird verbraucht. Lassen Sie warme Speisen also immer erst abkühlen.

Und welche Auswirkungen hat die Polarlandschaft im eigenen Gefrierfach? Eine 1 Zentimeter dicke Eisschicht erhöht den Stromverbrauch bereits um 10 bis 15 Prozent. Lassen Sie es also hin und wieder mal tauen!

Quelle: Hansestadt Wipperfürth

Veröffentlicht von:

Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Oberberg-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion in Bergneustadt und ist unter Tel. 02261-9989-885 bzw. Mail: [email protected] für unsere Leser erreichbar.
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