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Wie Unternehmen die Komplexität des Auslandsgeschäfts meistern

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Der Schritt ins Ausland führt nicht nur kulturell auf unbekanntes Terrain. Unternehmen sehen sich im Finanzwesen einem wahren Dschungel aus Gesetzen und Vorschriften gegenüber. Der ERP-Hersteller proALPHA hat einige Beispiele zusammengetragen und erklärt, wie sich Mittelständler im Dickicht der Vorschriften leichter zurechtfinden.
Zölle sind aktuell ein heißes Thema. Die Entscheidung des US-Motorradbauers Harley-Davidson, einen Teil seiner US-Produktion ins Ausland zu verlagern, sorgte weltweit für Schlagzeilen. Als Folge des Handelsstreits zwischen den USA und Europa spielen die Handy-Hersteller Samsung und LG wiederum mit dem Gedanken, Produktionsstätten in die USA zu verlagern. Und auch an den asiatischen Produktionsstandorten, insbesondere in China, ist derzeit einiges in Bewegung. Die aktuelle Diskussion zeigt sehr deutlich, wie schnell die Änderung von nur einer Vorschrift strategische Entscheidungen auf den Kopf stellen kann. Sie verdeutlicht aber auch, wie wichtig es ist, das Rechnungswesen in den Prozess der Internationalisierung einzubinden.

Quelle: pixabay.com/ StartupStockPhotos

Steuerfindung für Fortgeschrittene

Neben den Zöllen gehört insbesondere die Steuerfindung zu den „Spezialitäten“, die das internationale Rechnungswesen komplex machen. In den Niederlanden beispielsweise kann die in Deutschland übliche Steuerkorrektur beim Ziehen von Skonto entfallen. Außerdem endet ein Steuergebiet nicht erst an der Landesgrenze – so etwa in den USA. Hier erheben einige Bundesstaaten gar keine Umsatzsteuer, in anderen Staaten fallen, zusätzlich zur allgemeinen Salestax, noch Zuschläge auf County- oder kommunaler Ebene an. Eine Rechnungswesen-Software muss daher die Steuergebiete in Abhängigkeit vom Standort bis auf Postleitzahlen-Ebene definieren können. Grundsätzlich sollte ein ERP-System heute so flexibel sein, dass beim Thema Umsatzsteuer eine gewisse Mindeststeuerfindung für jedes Land möglich ist.

Bilanzierung: richtig Rechnung legen

Wer den Schritt ins Ausland wagt, sieht sich einer Reihe neuer Rechnungslegungsvorschriften gegenüber. Unternehmen müssen oder können sich zum Beispiel zwischen Gesamtkostenverfahren, Umsatzkostenverfahren oder einem gemischten Ansatz, mit oder ohne Work in Process (WIP), entscheiden. Auch die Erstellung eines nach IFRS verpflichtenden Cashflow-Statements, wahlweise nach direkter oder indirekter Methode, gehört dazu. Beides darf heute im Standard einer auslandstauglichen ERP-Lösung nicht fehlen. ERP-Anbieter wie proALPHA unterstützen zudem mit landesspezifischen Komponenten. Diese bieten weit mehr als eine umfangreiche Sprachunterstützung und das Arbeiten mit Datums- und Zeitstempeln in der jeweiligen Zeitzone. Sie bilden funktional auch gesetzliche Anforderungen des jeweiligen Landes ab. So lassen sich Buchhaltung und Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens rechtskonform führen und aufstellen.

Spätestens mit der ersten Tochtergesellschaft im Ausland wird selbst ein kleiner Mittelständler zum Konzern. Für die Konsolidierung der Jahresabschlüsse heißt es dann, Salden, Schulden und Ergebnisse für konsolidierte Auswertungen bereitzustellen. Zwischengewinne sollten sich möglichst komfortabel eliminieren und Gemeinschaftsunternehmen, entsprechend der … weiterlesen »

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