Wipperfürth – Den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober begeht der Tierschutzverein Wipperfürth e.V. gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund und allen angeschlossenen Mitgliedsvereinen unter dem Leitmotto „Beendet das Leiden der Schweine!“. Die Tierschützer wollen damit die Öffentlichkeit für die Qualen sensibilisieren, die Schweine in den meisten deutschen Haltungssystemen erleiden müssen – wie die Kastration ohne Betäubung, das Kupieren der Ringelschwänze und die Fixierung der Sauen in engen Kastenständen.

„Es darf nicht länger sein, dass Sauen in engen Kastenständen eingepfercht werden, dass Ferkeln routinemäßig die Schwänze kupiert und die Zähne abgeschliffen werden und dass männliche Ferkel – trotz eines Verbots ab 2019 – eventuell doch weiter ohne Betäubung kastriert werden sollen. Das Leiden der Schweine muss endlich ein Ende haben“, sagt Inge Kohlgrüber, Pressesprecherin des Tierschutzvereins Wipperfürth e.V. In der Bundesratssitzung am 21. September 2018 wurde die Fristverlängerung abgelehnt. Aber nun muß der Bundestag das Gesetz noch beschließen. Es ist aber noch nicht sicher, dass das passiert. (s. Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 21.09.208)

Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere. Der Tierschutzverein Wipperfürth und viele andere Tierschutzvereine bundesweit nutzen den Tag, um auf das diesjährige Motto aufmerksam zu machen.

Über eine weitere Unterstützung (finanzieller und ideeller Art) freut sich das Tierheim Wipperfürth.

Quelle: Tierschutzverein Wipperfürth

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Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
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