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Fit durch den Karneval im Bergischen Land

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Tipps für die Gesundheit an den tollen Tagen gibt Johanniter-Ausbilderin Claudia Schmied-Prediger

Bergisches Land – Die Karnevalssitzungen sind in vollem Gange, Weiberfastnacht ist nicht mehr weit, die Jecken stehen in den Startlöchern und wollen ausgelassen feiern. Damit am Aschermittwoch kein böses Erwachen folgt, hält Claudia Schmied-Prediger, Erste-Hilfe-Ausbilderin bei den Johannitern im Regionalverband Rhein.-/Oberberg, ein paar Tipps für die Feiernden im Rheinisch-Bergischen Kreis sowie im Oberbergischen Kreis bereit.

„Wer an Aschermittwoch nicht mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen aufwachen möchte, sollte bei Karnevalsumzug und Kneipenkarneval ein paar Regeln beachten“, sagt Johanniter-Mitarbeiterin Claudia Schmied-Prediger. In schlecht gelüfteten Räumen voller Menschen breiteten sich Viren und Bakterien besonders schnell aus. „Wer sich schützen möchte, sollte nicht aus fremden Flaschen oder Gläsern trinken und sich vor allem häufiger als sonst die Hände mit Seife waschen.“ Denn neben der klassischen Tröpfcheninfektion, bestehe Ansteckungsgefahr etwa beim Anfassen von Türgriffen. Man solle dem Körper außerdem zwischendurch immer wieder etwas Ruhe gönnen.

Claudia Schmied-Prediger - Foto: Johanniter/Christian Melzer
Claudia Schmied-Prediger – Foto: Johanniter/Christian Melzer

„Es ist ein Irrglaube, dass Alkohol gegen Kälte hilft“, warnt Ausbilderin Schmied-Prediger. Im Gegenteil: Wer bei niedrigen bis frostigen Temperaturen zu Schnaps oder heißen alkoholhaltigen Getränken greife, spüre für kurze Zeit ein Wärmegefühl. Und das sei trügerisch: „Durch den Alkoholgenuss sinkt die Körpertemperatur, und es wird Wärme abgegeben. Dieses Phänomen nennt man Scheinaufwärmung.“ Wer sich lange draußen aufhalte, solle daher lieber zu warmer Kleidung und Funktionsunterwäsche greifen und zwischendurch immer wieder beheizte Räume aufsuchen. „Der Körper kühlt sonst zu stark aus, die Folgen können Kreislaufkollaps und Unterkühlung sein.“

Wer bei Kälte nach einem Sturz oder aufgrund zu hohen Alkoholkonsums bewegungsunfähig ist, gerät schnell in Lebensgefahr. „Liegt die Außentemperatur unter 15 Grad Celsius, kühlt der Körper besonders schnell aus“, erklärt Claudia Schmied-Prediger. Daher bittet sie um erhöhte Aufmerksamkeit bei Karnevalsumzügen oder auf dem Weg nach Hause: „Wenn Sie eine Person in der Kälte liegen sehen, sprechen Sie sie an. Erscheint sie hilflos oder stark alkoholisiert, wählen Sie den Notruf mit der 112.“ Sei die Person bewusstlos, gelte folgendes: „Bringen Sie sie in die stabile Seitenlage und bleiben Sie bis zum Eintreffen Rettungsdienstes vor Ort.“ Nicht wegschauen, sondern anderen Menschen helfen, könne Leben retten.

Die nächsten Erste-Hilfe-Kurse finden in Wiehl am 16. Februar sowie am 5. und am 15. März statt, in Wipperfürth gibt es den nächsten Kurs am 5. März. Anmeldung unter 02262 7626-32.

Foto: Johanniter/Julian Rossig
Foto: Johanniter/Julian Rossig
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