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Der VfL ohne Chance gegen den SCM

Nicht in Köln, sondern in der Gummersbacher Eugen-Haas Halle empfing der VfL den SC Magdeburg. Die Verantwortlichen hatten das Spiel im Vorfeld zurück nach Gummersbach geholt, um mit einer engen vollen Halle bessere sportliche Aussichten gegen den SCM zu haben. Eine Rechnung, die vor dem Spiel aufging. Trotz der angespannten sportlichen Situation war die Eugen-Haas Halle erstmals seit Monaten wieder ausverkauft.

Mit der blau-weißen Wand im Rücken ging man dann auf die Jagd nach den wichtigen zwei Punkten. VfL-Trainer Emir Kurtagic konnte dabei wieder auf Jörg Lützelberger zurück greifen, der seine Schulterverletzung auskuriert hat. Aber der VfL erwischte einen schlechten Start. Zwei Abspielfehler im Angriff, und der SCM ging jeweils im Tempogegenstoß mit 2:4 in Führung. Und die Unstimmigkeiten in der Offensive gingen weiter: Dennis Krauses Pass auf Adrian Pfahl landet auf der Tribüne, und Yves Grafenhorst trifft in der neunten Minute zum 3:7. Es folgten sogar das 3:8 und 3:9.

Die ausverkaufte Halle in einer Art Schockstarre. Die Anspiele von Dennis Krause und Barna Putics auf der Mitte fanden auch in der Folgezeit immer wieder nur Magdeburger Abnehmer, und so machte es der VfL den Gästen sehr leicht, den Vorsprung weiter auszubauen. Emir Kurtagic reagiert und brachte Nemanja Mladenovic auf der Mitte, doch das VfL-Spiel erholte sich nicht. Nach 16 Minuten zeigte die Anzeigetafel in roten Ziffern die bittere Realität: 6:14. Als dann Barna Putics in der 24. Minute ohne Druck im Spielaufbau den Ball zum Gegenspieler passte und Magdeburg daraus das 16:8 machte, kippte so langsam die Stimmung. Aus der Schockstarre wurde ein Pfeifkonzert. Drei Minuten vor der Pause machten die Gäste dann auch noch die zehn voll: 9:19 durch Moritz Schäpsmeier. Mit 10:20 ging es dann in die Halbzeit.

Eine Pause, die das Team aber nicht nutzen konnte, um konzentriert und gesammelt aus der Kabine zu kommen. Denn Magdeburg machte weiter fast alles richtig, und der VfL war phasenweise chancenlos. Yves Grafenhorst gelang erneut per Gegenstoß sogar eine 14-Tore-Führung für den SCM. Schon 24 Minuten vor der Pause war das Spiel entschieden. Beide Mannschaften spielten dann mit vielen Nachwuchsspielern, aber auch dieses Duell entschied der SCM klar für sich. Als dann auch noch Adrian Pfahl nach 40 Minuten verletzt liegen blieb, war der Gummersbacher Horrorabend perfekt. Auf der Platte spielte dann eine ganz neu zusammengestellte Mannschaft. Jörg Lützelberger versuchte sich auf der Mitte, Nachwuchsspieler Tobias Schröter durfte auf Rechtsaußen ran und Robin Teppich spielte auf der Gegenseite. Eine Ausstellung, die verdeutlichte, wie sehr die Personalnot das sportliche Leistungsvermögen beeinflusst. Während sich Barna Putics auf der Bank in sein neongelbes Handtuch eingrub, zogen die Gäste unbeeindruckt von der Rückkehr von Adrian Pfahl weiter davon. 16:32 nach 48 Minuten und die Tribünen leerten sich immer mehr.

Eine schöne Geschichte gibt es dann doch noch zu erzählen: Nachwuchsspieler Tobias Schröter markiert seine ersten beiden Bundesligatore. Gummersbach gelang darüber hinaus bis zum Spielende ein wenig Ergebniskosmetik und verlor nach 60 Minuten mit 24:37 gegen den SC Magdeburg.

Stimme nach dem Spiel:

Emir Kurtagic (Trainer VfL Gummersbach):
„Ich bin sehr enttäuscht von der Leistung der Mannschaft. Bei uns stand in vielen Phasen gar keine Abwehr auf dem Feld. Das Erschreckende ist, dass wir nicht in der Lage sind, uns in entscheidenden Phasen zusammenzureißen und unsere Leistung zu bringen. Wir kassieren aus den Fehlern im Angriff direkt bittere Gegentore und verlieren so verdient das Spiel. Magdeburg war zu jeder Zeit die bessere Mannschaft und wenn wir nicht dagegen halten können, dann können wir nicht in der Bundesliga bestehen.“

Statistik:
Tore VfL Gummersbach: Pfahl (7/1), Teppich (4), Krause (4), Sprem (3), Schröter (2), Kopco (1), Putics (1), Lützelberger (1), Gaubatz (1)

Tore SC Magdeburg: Grafenhorst (8), Hornke (6/1), von Olphen (5), Rojewski (5), R. Weber (5), Schäpsmeier (3), P. Weber (5/1), Jurecki (1), Tönnesen (1)

Zeitstrafen: 6/4

Zuschauer: 2105 (ausverkauft)

Text: Marc-André Schröter, VfL Handball Gummersbach GmbH

Bilder: Uwe Schlegelmilch

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