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Viele freiwillige Helfer in Hückeswagen gegen die Corona-Krise

Gemeinsam gegen Corona

Hückeswagen – Der Aufruf an die Hückeswagener Bürgerinnen und Bürger hat reiche Früchte getragen. Inzwischen haben sich schon rund 20 Personen bei der Stadt und Weitblick unter der Telefonnummer 02192 / 88-400 oder E-Mail [email protected] gemeldet, um Einkäufe oder Botengänge für ältere oder hilfebedürftige Hückeswagener zu machen, die in der derzeitigen Situation nicht mehr das Haus verlassen sollen. Auch über die Facebook-Gruppe „Hückeswagen gemeinsam gegen Corona“ haben viele ihre Hilfe angeboten. Und täglich werden es mehr.

Foto (Quelle: Schloss-Stadt Hückeswagen, Torsten Kemper):
Monika Winter mit der „Erstausstattung“ für Helfer

Monika Winter von der Schloss-Stadt Hückeswagen koordiniert gemeinsam mit Margareta Coenen von Weitblick die Hilfeleistungen: „Wir freuen uns, dass so viele Hückeswagener bereit sind, mitzumachen und zu helfen. Gemeinsam können wir diese schwierige Zeit überstehen.“

Wichtig ist es den Organisatoren, dass die Hilfe planvoll und vor allem sicher ankommt. Deswegen bekommen alle Helfer über das Netzwerk einen Ausweis, mit dem die Hilfebedürftigen direkt erkennen können, dass hier keine Betrüger am Werk sind. Monika Winter: „Wir legen auch großen Wert darauf, dass es keine direkten persönlichen Kontakte zwischen Helfern und den meist älteren Personen geben wird. Deswegen wechselt möglichst auch kein Bargeld den Besitzer.“

Die Schloss-Stadt Hückeswagen wird bei den Einkäufen in Vorleistung gehen und anschließend die Beträge per Lastschrift einziehen oder eine Rechnung zusenden. Die Einkaufshelfer können auf Wunsch auch einen Vorschuss von der Stadt erhalten, damit niemand Geld vorstrecken muss. So kann der volle Einkaufbeutel einfach an die Haustür gehängt werden, ohne dass die Gefahr einer Infektion entsteht.

Jeder Helfer bekommt außerdem von der Stadt ein kleines „Starter-Paket“ ausgehändigt, in dem neben dem Ausweis ein Begrüßungsschreiben des Bürgermeisters und ein Flyer mit Verhaltensregeln enthalten sind. Außerdem gibt es Einmalhandschule, ein kleines Fläschchen mit Desinfektionsmittel (solange der Vorrat reicht) und einen Mundschutz. Monika Winter: „Natürlich hatte wir auch erst Schwierigkeiten, noch an Mundschutz zu kommen. Aber dann haben uns die Flüchtlingsfrauen aus dem Alphabetisierungskurs einen ganzen Stapel genäht. Vielen Dank dafür!“

Und auch die Empfänger der Hilfe bekommen einen kleinen Bonus. Zu jedem Einkauf gibt es ein kleiner „Leckerli“ obendrauf – damit man auch in schwierigen Zeiten etwas Freude hat.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die Bedarf für Hilfe bei Einkäufen oder Botengängen haben, können sich unter der Telefonnummer 02192 / 88-400 oder per E-Mail unter [email protected] melden.

Quelle: Schloss-Stadt Hückeswagen

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.

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