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VfL verpflichtet Timm Schneider – Busch und Dayan verlassen den Verein

Gummersbach Mit Timm Schneider kann der VfL Gummersbach seine erste Neuverpflichtung für die kommende Saison vermelden. Ab der Saison 2020/21 läuft der 31-Jährige, der sowohl im linken Rückraum als auch als Spielmacher eingesetzt werden kann, für die Blau-Weißen auf. Schneider wechselt im Sommer von der MT Melsungen ins Oberbergische, wo er einen Zwei-Jahres-Vertrag erhält. „Timm verfügt über eine unglaubliche Erfahrung und gehört zu den Spielertypen, die dahingehen, wo es wehtut“, freut sich VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler über die Neuverpflichtung: „Gleichzeitig besticht er durch seine Vielseitigkeit und wird uns deshalb deutlich weiterhelfen.“

Mit Timm Schneider wechselt ein gestandener Bundesligaprofi zu den Gummersbachern, der nach seinen Stationen in Wetzlar, Hüttenberg und Lemgo seit 2015 für die Melsunger aufläuft. „Ich freue mich jetzt schon auf die Zeit in Gummersbach“, äußert sich der 1,96 Meter große Hüne selbst zum Wechsel ins Oberbergische: „Ich hoffe, dass ich dem Verein so gut wie möglich dabei helfen kann die Ziele zu erreichen, die er sich gesteckt hat.“ Eine positive Erinnerung an seine baldige Heimat kann Schneider zudem schon vorweisen. Sein Debüt im Trikot der deutschen Nationalmannschaft feierte der VfL-Neuzugang am 29. Oktober 2014 im Spiel gegen Finnland in der Gummersbacher SCHWALBE arena.

Der Vertragsunterzeichnung Schneiders steht der Abgang von Busch und Dayan gegenüber. Beide verlassen den VfL im Sommer. Rechtsaußen Busch wechselte 2014 von der HSG Worms in die U15-Mannschaft der Gummersbacher und durchlief dort alle Akademieteams. Zur neuen Saison schließt er sich dem TV Großwallstadt an. Yonatan Dayan kam 2017 vom israelischen Team Ironi Rehovot ins Oberbergische und spielte dort zunächst für die U19, später auch für die zweite Mannschaft und das Profiteam des VfL. Ab der kommenden Spielzeit läuft der Mittelmann für die DJK Rimpar Wölfe auf. „Wir bedanken uns bei Yonatan und Pierre für ihre Leistungen beim VfL Gummersbach und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute“, äußert sich Schindler zu den Abgängen. „Beide haben sich über die Nachwuchsmannschaften bis hin zur Bundesliga nicht nur sportlich sondern auch charakterlich als wirklich gute Spieler entwickelt. Nichtsdestotrotz können wir am Ende nicht alle Spieler übernehmen, werden ihre weiteren Karrierewege aber sehr aufmerksam verfolgen“, schließt der Geschäftsführer eine Rückkehr der Youngster nach Gummersbach nicht aus.

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