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Starke Impulse und reger Austausch beim zweiten Zukunftsforum Dorf

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„Mit der Zukunftswerkstatt Dorf gelingt es, die vorhandenen Aktivitäten in den Dörfern zu strukturieren und neue Impulse zu setzen. Die starken dörflichen Strukturen des Oberbergischen Kreises sind ein Herausstellungsmerkmal, das uns von anderen ländlichen Regionen abhebt“, so Kreisdirektor Jochen Hagt beim zweiten Zukunftsforum Dorf.

Gummersbach – Rund 100 Interessierte haben mit viel Engagement am zweiten Zukunftsforum Dorf teilgenommen. Aktive Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner sowie Fachleute tauschten sich angeregt über Projekte wie etwa Dorfläden und Markttage, Organisation von Mitfahrgelegenheiten, Jugendangebote oder gemeinsame Sportangebote für Dorfgemeinschaften aus – nach dem Prinzip: „Nachmachen erwünscht!“

Seit dem Jahr 2009 bietet der Oberbergische Kreis regelmäßig Zukunftswerkstätten für die Dörfer des Kreises an. Mit den Dorfgemeinschaften werden „Werkzeuge“ erarbeitet, die die örtlichen Vereine in die Lage versetzen, die Kommunikation in ihren Dörfern sowie mit benachbarten Orten zu verbessern und den demografischen Wandel aktiv zu gestalten. „Natürlich taugt die beste Fortbildung nichts, wenn sie nicht auf fruchtbaren Boden fällt. Aber die Resonanz aus den geschulten Dörfern zeigt, dass es uns mit der Zukunftswerkstatt Dorf gelingt, die vorhandenen Aktivitäten in den Dörfern zu strukturieren und neue Impulse zu setzen“, sagt Kreisdirektor Jochen Hagt.

Im großem Konferenzraum des Berufskollegs Dieringhausen hatten die beteiligten Dorfgemeinschaften Gelegenheit, ihre neuen Projekte der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Auf ihren „Marktständen“ präsentierten die Dorfgemeinschaften ihre größeren oder kleineren, begonnenen oder auch abgeschlossenen Projekte. Sie stellten Stärken und Schwächen, Vor- und Nachteile ihrer neuen Aktivitäten offen zur Diskussion. Kreisdirektor Jochen Hagt warb für die Zukunftswerkstatt Dorf als einem bewährten Instrument der Dorfentwicklung, mit dem der Kreis auch überregional für Interesse gesorgt habe. „Inzwischen haben 25 Dörfer an den Fortbildungen des Kreises teilgenommen, und die ersten Früchte sind längst sichtbar. Fünf von sechs unserer aktuellen Golddörfer haben eine solche Fortbildung durchlaufen, das Bundesgolddorf Thier ebenso. Ich denke, das spricht für sich.“

Am Infostand Oberwiehl gab es "Glückskrähen" für Dr. Frank Bröckling (planinvent Münster), Kreisdirektor Jochen Hagt und Dr. Lutz Wetzlar (Altenberge) - Foto: OBK.
Am Infostand Oberwiehl gab es „Glückskrähen“ für Dr. Frank Bröckling (planinvent Münster), Kreisdirektor Jochen Hagt und Dr. Lutz Wetzlar (Altenberge) – Foto: OBK.

Das Zukunftsforum Dorf dient als erste Stufe der kreisweiten Vernetzung Das Zukunftsforum Dorf hat vielfältige Gelegenheiten geboten, um sich kennenzulernen, sich gegenseitig zu motivieren und Kontakte zu intensivieren. „Die starken dörflichen Strukturen des Oberbergischen Kreises sind ein Herausstellungsmerkmal, das uns von anderen ländlichen Regionen abhebt. Hiermit können und müssen wir wuchern. Ich danke allen ehrenamtlich Tätigen, die sich hier so engagiert und erfolgreich einbringen; denn: Dörfer leben vom Ehrenamt!“, sagt Kreisdirektor Jochen Hagt.

Die Zukunft der Dörfer werde davon abhängen, ob und wie Vereine und Ortsgemeinschaften ihr Zusammenleben gemeinsam gestalten. „Zu einer guten Dorfentwicklung braucht es Anregungen und Ideen, regelmäßigen Austausch, Ansprechpartner und Kümmerer und Berater in der Verwaltung“, sagt Dr. Lutz Wetzlar, der bereits 25 Dörfer in der „Zukunftswerkstatt Dorf“ für den Oberbergischen Kreis erfolgreich geschult hat.

Nachmachen erwünscht: An ihren Infoständen tauschten sich die Dorfgemeinschaften über Ideen und Projekte für ihre Ortschaften aus (Foto: OBK).
Nachmachen erwünscht: An ihren Infoständen tauschten sich die Dorfgemeinschaften über Ideen und Projekte für ihre Ortschaften aus (Foto: OBK).

Weitere fachliche Impulse zur Dorfentwicklung – auch im Rahmen der LEADER-Bewerbungen des Kreises – vermittelte Dr. Frank Bröckling von planinvent Münster. „Ein starker Kreis bedeutet ’starke Dörfer‘ und umgekehrt“, sagt Dr. Bröckling. Er lobt die hervorragende Zusammenarbeit vieler Dorfgemeinschaften im Oberbergischen, die Grundlage sei für den frisch erworbenen Status als „förderungswürdige Region“. Am 21. Mai 2015 hatte das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrheinwestfalen dem gesamten Oberbergischen Kreis in zwei Teilregionen den Status als LEADER-Region verliehen. Diese Förderung will der Kreis jedoch für alle Kommunen nutzbar machen. Das Thema Dorfentwicklung hat hier eine zentrale Rolle, sagt Jochen Hagt: „Mit der Umsetzung der beiden LEADER- Entwicklungsstrategien wird es uns gelingen, die Besonderheiten des Kreises weiter herauszuarbeiten und uns noch besser als attraktive Region zu vermarkten.“ Weitere Informationen zur „Zukunftswerkstatt Dorf“ erhalten Sie auf www.obk.de/unseredoerfer.

Wolfgang Ballert (r.) von der Dorfgemeinschaft Wipperfürth- Thier präsentierte u.a. die Erfolge seines Siegerdorfes beim Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" (Foto: OBK).
Wolfgang Ballert (r.) von der Dorfgemeinschaft Wipperfürth-Thier präsentierte u.a. die Erfolge seines Siegerdorfes beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ (Foto: OBK).
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