Die C-Junioren des VfL Gummersbach haben bei der HSG Rheinbach-Wormersdorf eine ärgerliche Niederlage einstecken müssen. Die Damen haben weitere zwei Punkte eingefahren.

U15 Oberliga

HSG Rheinbach-Wormersdorf – VfL Gummersbach 31:29 (14:18)

Nach zuletzt zwei Turniersiegen hat die U15 des VfL Gummersbach am Samstag ihr Spiel bei der HSG Rheinbach-Wormersdorf mit 29:31 (18:14) verloren. Wie erwartet erwies sich die HSG als schwieriger Gegner. Zudem musste der VfL auf zwei verletzte Spieler verzichten. Zu Beginn boten beide Mannschaften eine starke Abwehrarbeit. Der VfL konnte bis zur zehnten Minute einen Zwei- Tore-Vorsprung herausarbeiten. Doch nach einer Auszeit gelang der HSG wieder der Ausgleich. Vor allem der halbrechte Rückraumspieler der Rheinbacher bereitete den VfL Spieler immer wieder Schwierigkeiten. Kurz vor dem Seitenwechsel nahm Trainer Jörg Lützelberger die Auszeit und gab der Mannschaft noch einmal entsprechende Impulse. Mit vier Toren Vorsprung für den VFL ging es dann in die Pause.

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Die zweite Halbzeit begann die HSG sehr offensiv und konnte bis zur 35. Minute zum 21:21 ausgleichen. Ab dann entwickelte sich das Spiel zu einem wahren Handballkrimi, bei dem die Gastgeber immer mehr die Oberhand gewannen. Begünstigt durch einige fragwürdige Zwei-Minutenstrafen gegen den VfL konnte sich HSG schließlich bis zur 40. Minute mit drei Toren absetzen. Zudem gelang den Oberbergern immer weniger der erfolgreiche Torabschluss.

Nach einer weiteren Auszeit durch Lützelberger kämpfte sich der VfL nochmal bis auf ein Tor heran. In den letzten 90 Sekunden gab es dann noch einmal zwei umstrittene Zwei-Minutenstrafen gegen den den VfL. Am Ende siegte die HSG mit 31:29.„Wir haben heute unsere Torchancen nicht optimal genutzt und standen oft in Unterzahl gegen die stark spielendenden Rheinbacher auf der Platte. Die HSG ist offensiv und kämpferisch in die zweite Halbzeit gegangen, unterstützt von einem immer stärker werdenden Torwart. Letztendlich hat die HSG glücklich aber verdient gewonnen“, kommentierte Jörg Lützelberger das Spiel.

VfL Gummersbach: Julian Malek 13/1 Paraden (1. – 25. Min./ 36. – 50. Min), Jonas Roland 4/2 Paraden (25. – 36. Min), Julius Schroeder 7, Tobias Weiler 6, Georgius Christou, Damian Toromanovic je 4, Marcel Timm 3, Fynn Herzig, Magnus Neitsch je 2, Philipp Krefting 1, Emek Kocyigit, Roman Lenz

Tabelle der U15 HVM-Oberliga

Damen-Landesliga
VfL Gummersbach – SV Eilendorf = 25:17 (17:5)

Zum Abschluss der Hinrunde gewann der VfL Gummersbach sein Heimspiel gegen den SV Eilendorf mit 25:17 (17:5). Damit erreichten die Blau-Weißen bereits jetzt ihr erklärtes Saisonziel von 16 Punkten. „Eigentlich ein Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass wir als Aufsteiger gestartet sind und nur die Liga halten wollten. Gegen einen Mitaufsteiger und derzeitigen Vorletzten der Tabelle sollte der Klassenerhalt also quasi gesichert werden“, so Trainer Tobias Uding.

Dementsprechend waren die Mädels hochmotiviert und ab der ersten Minute auf Angriff eingestellt. Die VfL-Abwehr war sehr beweglich, wodurch die Gäste kaum in Tornähe kamen und reihenweise Bälle verloren. Der zuletzt gelegte Trainingsschwerpunkt im Umschaltspiel wurde sehr gut umgesetzt, ebenso wurden die Spielzüge gut auf das Parkett gebracht. Nach einer überzeugenden ersten Hälfte, wo Gummersbach deutlich aufzeigen konnten, warum das Team oben steht, war das Spiel praktisch entschieden.

In der zweiten Hälfte nahm die junge Mannschaft spürbar zwei, drei Gänge heraus. Das nutzten die aufopferungsvollen Gäste, die nie aufsteckten, um einige Ballgewinne zu verzeichnen und ein wenig zu verkürzen. „Für die erste Halbzeit kann man allen Spielerinnen nur ein großes Lob ausstellen, denn da hat man gesehen, wo unser Weg noch hinführen kann.

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Man konnte aber auch anhand der zweiten Hälfte sehen, wie es aussieht, wenn wir uns nicht mehr genügend bewegen und fahrlässig mit unseren Chancen umgehen“, so Uding. Gerade von den Außenpositionen sei in der zweiten Hälfte noch viel ausgelassen, worden. Daran gelte es zu arbeiten. „Positiv ist ganz klar, dass wir es trotz unserer sehr jungen Truppe geschafft haben, auf den Punkt konzentriert zu sein und einen sicheren Sieg einzufahren. Wir wissen aber auch, dass wir hungrig und ehrgeizig bleiben müssen, um zu einer Spitzenmannschaft zu werden“, so der Trainer.

VfL Gummersbach: Julia Lang (9 Paraden), Heike Schubert (5/1 Paraden); Franziska Burgert (10 Tore), Kristina Schwarz (8/4), Stefanie Bruss (2/1), Samira Trabelsi (1), Jessica Mertens (1), Frauke Feld (1), Kathrin Wacker (1), Hoseng Kut (1), Isabelle Pachur, Chiara Polenske, Nora Herrmann, Alessandra Heedt

A-Juniorinnenoberliga

JSG Gummersbach/Strombach – TV Weiden 23:29 (8:10)

Nach dem 23:29 (8:10) gegen den Tabellenführer aus Weiden stehen die A-Juniorinnen der JSG Gummersbach/Strombach auf dem vorletzten Tabellenplatz der A-Juniorinnenoberliga, haben aber noch immer alle Chancen auf einen der begehrten Play-off-Plätze, was wiederum zeigt, wie eng es in der Liga zugeht.

Gegen den haushohen Favoriten mussten die Gäste auf ihre Haupttorschützin Victoria Viebahn verzichten, mussten daher ihr System etwas umstellen. „Wir haben mit zwei Kreisläufern gespielt, das hat sich in den ersten 40 Minuten durchaus bewährt“, so Trainer Tobias Uding.

Die JSG zeigte eine gute Abwehrleistung, Julia Lang im Tor war wieder einmal überragend. So lagen die Oberberger zur Halbzeit nur knapp hinten. Nach der Pause kam die beste Zeit der JSG. In der 45- Minute konnte das Uding-Team zunächst zum 16:16 ausgleichen, um dann sogar in Führung zu gehen. Leider konnte die JSG dann aber nicht mehr nachlegen und verlor etwas den Anschluss.

VfL Gummersbach: Julia Lang (22 Paraden); Lisa von der Linde (6 Tore), Karolin Gärtner (5), Stefanie Bruss (3/1), Jessica Mertens (3), Alessandra Heedt (2), Frauke Feld (2), Carolin Winkler (1), Kathrin Wacker (1), Amanda Niederbach, Sheila Breer

B-Juniorinnenverbandsliga

VfL Gummersbach – SV Eilendorf 24:25 (9:11)

Die B-Juniorinnen der VfL Gummersbach haben das Spitzenspiel in der B-Juniorinnenverbandsliga knapp mit 24:25 verloren, bleiben aber trotzdem Tabellenführer.

Die Zuschauer erlebten ein spannendes Spiel mit stetig wechselnder Führung und dem glücklichen Ende für den Gegner. Von Beginn an kämpften die VfL-Mädchen am Anschlag. Verletzungen und krankheitsbedingte Ausfälle machten dem VfL eine konsequente Vorbereitung auf das Topspiel unmöglich.

Entsprechend vorsichtig und ungewohnt defensiv begann das Spiel für den VfL. Der Tabellenzweite, die SV Eilendorf trat in Bestbesetzung an und drückte dem Spiel über fast die gesamte erste Hälfte seinen Stempel auf. Mangels Alternativen musste Trainer Jörg Viebahn die Aufstellung mehrfach umstellen, wodurch teils sehr ungewohnte Konstellationen auf dem Feld agierten. Aber die Moral stimmte und selbst eine dreifache Unterzahl kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte mit einem Tor gekontert werden.

In der zweiten Hälfte kamen die VfL-Mädchen immer besser ins Spiel und schlossen Tor um Tor auf. Die Deckung spielte dazu etwas offensiver und konnte Mitte der zweiten Halbzeit über schöne Tempogegenstöße von Andrea Bruss sogar mit zwei Toren in Führung gehen.

Der dann folgende offene Schlagabtausch hatte zum Ende noch eine dramatische Schlussminute. Beim Stand von 24:24 hatte der VfL noch einmal die Chance, aus eigener Kraft in Führung zu gehen. Unter Aufbringung der letzten Kraftreserven endete der Angriff am Pfosten. Und zu allem Überfluss gelang dann auch noch den Eilendorfer Mädels quasi mit dem Schlusspfiff der Siegtreffer.

„Gerade nach so einem Spiel, in dem alle Beteiligten mehrfach über Ihre Grenzen hinaus spielen mussten, ist die Enttäuschung über eine knappe Niederlage groß. Dennoch sollten sich die Mädchen an ihrer außerordentlichen Leistung aufbauen. Nicht jede Mannschaft kann sich unter so schlechten Vorgaben so teuer verkaufen“, so Trainer Jörg Viebahn.

VfL Gummersbach: Vanessa Gruhmann 13 Paraden (60 min), Silke Winkel (verletzt), Andrea Bruss (12/4), Laura Wertmann (5), Louisa Puhl, Sheila Breer und Helena Viebahn (je 2), Alina Rappensteiner (1), Yasmin Trabelsi, Isabelle Brüninghaus, Alex Tiz (n.e.) Nina Trapp, Alicia Schubert (verletzt)

 

Originaltext: Handballakademie Gummersbach

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