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Weißt Du, wer ich bin? Vortrag: Einführung in den Islam

Interreligiöses Projekt schafft Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen

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Bergneustadt Am Dienstag Abend (12.10.2021) fand der dritte von drei Vorträgen im Rahmen des Projektes “Weißt Du, wer ich bin?” im Krawinkelsaal statt. Unter Einhaltung der 3G-Regeln und mit Abstand war es möglich, dem Vortrag ohne Masken zu lauschen. Reinhard Lorenz (Vorstand der Sozialstiftung Oberberg und Mitglied der evangelisch freikirchlichen Gemeinde Wiedenest) begrüßte die Gäste und stellte das Projekt vor. Er ging dabei auch auf die vorangegangenen Vorträge ein, durch die er bereits liebenswerte Menschen kennengelernt habe und die zu einem friedlichen Miteinander beitragen. Auch Ibrahim Ousta (Vorstandsmitglied des Moscheevereins Bergneustadt) konnte einige Worte an die Gäste richten und lobte die bisherigen Vorträge.

“Weißt Du, wer ich bin” hat sich zum Ziel gesetzt, das friedliche Zusammenleben der Religionen in Deutschland zu fördern, „indem es Menschen jüdischer, christlicher und muslimischer Tradition dazu befähigen will, Verbindendes zu entdecken, Unterschiede zu respektieren, füreinander einzustehen und gemeinsam zu handeln“. Das Projekt wird durch das Bundesinnenministerium, Integrationsagenturen NRW und die Deutsche Islam Konferenz gefördert, Träger ist der Caritasverband Oberberg. ChristusForum Deutschland, Moscheegemeinde Bergneustadt und die Sozialstiftung Oberberg wirken daran mit.

2021-10-14-Amentu-Vortrag
Das Amentu-Gebet (links: arabisch, rechts: deutsch)
Bild: ARKM

Religionsbeauftragte Reyhan Akgün stellte die Grundlagen des Islams vor: Glaubensgrundsätze, die Eigenschaften Allahs, die fünf Säulen des Islams und auch das Leben nach dem Tod fanden Platz im Vortrag. Gerade für das christlich geprägte Publikum gab es dabei ein paar Gemeinsamkeiten zu entdecken: Der Glaube an die Allmächtigkeit eines Gottes, an das Leben nach dem Tod, die Schöpfung durch einen Gott und noch vieles mehr. Auch im Glaubensbekenntnis des Islams, dem Amentu-Gebet (Manchmal auch als “Amantu” transkribiert), sind Parallelen zu dem der christlichen Kirche zu finden.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Gäste auch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Das wurde auch wahrgenommen und Fragen wie “Welche Religion hatte Mohammed?”, “Welche Stellung hat die Frau im Islam?”, “Gibt es Wurzeln im Christentum oder Judentum?” oder nach verschiedenen Aufspaltungen im Islam konnten ausführlich beantwortet werden.

Zum Ende des Abends schenkte Reinhard Lorenz der Referentin eine Bibel zum Dank. Alle Anwesenden konnten sich über ein kleines Buffet freuen und mit bereitliegendem Informationsmaterial eindecken. Es folgten angenehme Gespräche, die hoffentlich dem Zweck der Veranstaltung gerecht wurden: Einer besseren Verständigung zwischen den Religionen und ein besseres Verständnis zwischen den Menschen.

Bis Samstag, 16.10.2021, kann auch die Mitmach-Ausstellung im Rahmen des Projektes „Weißt Du, wer ich bin?“ in den Räumen der Sozialstiftung Oberberg besucht werden.

Autorin: Amei Schüttler

Veröffentlicht von:

Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Oberberg-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion in Bergneustadt. Sie ist per Mail [email protected] für unsere Leser erreichbar.
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