Oberbergischer Kreis – In der Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren des Oberbergischen Kreises (AGewiS) wurden jetzt zum zweiten Mal Zeugnisse und Urkunden an die erfolgreichen Prüflinge des Ausbildungsganges Notfallsanitäter übergeben. Mit Ihnen freuten sich rund 80 Gäste, unter anderem Angehörige der Absolventinnen und Absolventen, Vertretende der Kooperierenden Kommunen und Ausbilder und Verantwortliche der Rettungsdienste. Die frisch gekürten Notfallsanitäterinnen und -sanitäter kommen aus dem Oberbergischen Kreis (9), dem Märkischen Kreis (2) sowie aus der Berufsfeuerwehr Iserlohn (3).

Nach ihrer dreijährigen Ausbildung, die aus einem schulischen Teil, mehreren Klinikpraktika sowie Berufspraktischen Einsätzen im Rettungsdienst bestehen, mussten sich die Absolventen einer staatlichen Prüfung unterziehen. Mit dieser höchsten nichtärztlichen Qualifikation im Rettungswesen stehen ihnen jetzt vielfältige Berufsmöglichkeiten offen. Die Absolventinnen und Absolventen werden in Zukunft in ihren Betrieben Krankentransportwagen, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge besetzen. Alle wurden nach ihrer Ausbildung von den jeweiligen Kooperationspartnern in eine Anstellung als Notfallsanitäter übernommen.

Im Rahmen der Feierstunde in der AGewiS hat der Leiter der Rettungsfachschule, Maik Göbel, in seinem Grußwort an die Absolventen auf die hohe Verantwortung für die Tätigkeit im Rettungsdienst hingewiesen. In seinem Rückblick auf die Ausbildung machte der Schulleiter deutlich, dass durch den Einsatz der Verantwortlichen in den Rettungsdiensten und der Praxisanleiter die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um die Absolventen auf ihren Beruf vorzubereiten.

In einem kurzweiligen Beitrag berichtete der Absolvent Daniel Düllberg über die Kurs-Erfahrungen der letzten drei Jahre auf die er zufrieden zurückblickte und sich im Namen des Kurses bei den Mitarbeitenden der AGewiS bedankte.

Auch der Ärztliche Leiter der Rettungsfachschule, Dr. Ralf Mühlenhaus, blickte auf die Anfänge der dreijährigen Ausbildung zurück und lobte die ehemaligen Schülerinnen und Schüler für ihre Leistungen. Er freue sich, in Zukunft mit den neuen Kolleginnen und Kollegen im Einsatz tätig zu sein und machte deutlich, dass er die Schaffung der Berufsbildes Notfallsanitäter im Jahr 2014 für einen wichtigen Schritt für das deutsche Rettungswesen ansieht. Zugleich mahnte er, den Herausforderungen, denen sich ein Notfallsanitäter konfrontiert sieht, mit Respekt und Demut gegenüber zu treten.

Kursleiter Artur Majewski bedankte sich sowohl bei den Dozenten und Mitarbeitern der AGewiS, als auch bei den Schülern des NOS#2 für die gemeinsame Zeit. Abschließend konnte Dr. Bruno Arenz, Vorsitzender des Prüfungsausschusses beim Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises, aus seiner Erfahrung im Rettungswesen berichten und darlegen, wie wichtig gut ausgebildetes
Personal und Teamarbeit sind.

Im Anschluss wurden die Zeugnisse und Urkunden überreicht an die Absolventinnen und
Absolventen:

• Nora Bischoff, Wiehl
• Sebastian Bode, Gummersbach
• Katrin Brüninghaus, Gummersbach
• Daniel Düllberg, Hemer
• Christine Fikus, Gummersbach
• Lisa Fischer, Marienheide
• Marco Gabel, Castrop-Rauxel
• Jan Phillip Heinrichs, Waldbröl
• Michelle Hofmann, Iserlohn
• Nikolai Kascha, Reichshof
• Hannah Kulas, Wuppertal
• Anna-Lotta Merfeld, Herdecke
• Rosana Schima, Marienheide
• Florian Schulz, Hagen

Im Rahmen einer Feierstunde in der AGewiS erhielten die neuen
Notfallsanitäterinnen und -Sanitäter ihre Zeugnisse und Urkunden.
Foto: OBK

Quelle: Oberbergischer Kreis

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