Die Industrie 4.0 wird durch die Vernetzung und Digitalisierung der Produktion geprägt. Systeme, Menschen und Maschinen sind entlang der Wertschöpfungskette mehr als je zuvor miteinander verbunden. Relevante Informationen werden in Echtzeit geliefert, die Industriekomponenten wie beispielsweise SPS verfügen teilweise über Fähigkeiten der Selbstoptimierung. Die Industrie 4.0 verlangt daher eine ganzheitliche Betrachtung der Produktionssysteme.

Einfluss der Softwaretechnologien

Foto: geralt/pixabay.com

Für die SPS (die speicherprogrammierbaren Steuerungen der Maschinen und Anlagen) ergeben sich weitreichende Herausforderungen und Handlungsfelder. Es geht darum, durch modernste Industriekomponenten wie etwa SPS Baugruppen die Individualisierung der Massenfertigung zu bewältigen, die zudem in zunehmend kürzeren Innovationszyklen stattfindet. Dabei werden komplexere Produkte geschaffen, die SPS müssen immer größere Datenvolumen bewältigen und gleichzeitig für höhere Effizienz sorgen. Softwaretechnologien werden die Automatisierung in Zukunft zunehmend beeinflussen. Sie kommen von leistungsfähigen Softwareunternehmen, da der Maschinenbau selbst die nötige Forschung zu Big Data und Cloud Computing in der Regel nicht betreibt. Softwareschmieden mit ihrem Automatisierungs-Know-how hingegen sind imstande, die Objektmodelle, Verfahren und Architekturen für Sicherheit und Interoperabilität zu entwerfen und in Steuerungssysteme, mithin auch in SPS Baugruppen zu integrieren. Wichtig zu wissen: SPS Programmiersprachen bleiben zeitgemäß und für die Steuerung der Maschinen und Anlagen unverzichtbar. Diese funktionieren maßgeblich durch einen SPS Einsatz. Die SPS Baugruppen liefert der Industrie Shop24. Dort sind die nötigen Ersatzteile erhältlich. In den Industriesteuerungen kommen DSL (Domain Specific Languages) zum Einsatz, die sich von den modernen IT-Hochsprachen wie .Net, C# oder C++ deutlich unterscheiden. Das verschafft den SPS Softwaresprachen bestimmte Stärken, zu denen eine hohe Performance dieser Industriekomponenten und ihre Echtzeitdatenverarbeitung gehören.

Massenproduktion und Spezialisierung

An der Massenproduktion ändert sich nichts, durch individuellere Anforderungen müssen SPS Baugruppen jedoch flexibel bleiben. Sie zeichnen sich durch wachsende Variantenvielfalt, die Möglichkeit von kleinsten Produktionsaufträgen bis zur Losgröße 1 und teilweise höchste Spezialisierung wie etwa beim Siemens Operator Panel aus. Die Kunden wünschen zunehmend individuelle und gleichzeitig bezahlbare Produkte aus professioneller Fertigung, die sich zeitnah liefern lassen. Das setzt eine effiziente Produktionsplanung, jedoch gleichzeitig eine ausgefeilte Logistik voraus. Für die Produktionsplanung dienen beispielsweise Planungssysteme wie FabEagleLC und FabEagleMES, die eine vollständige Verfügbarkeit von entsprechenden Produktionsdaten gewährleisten. Mit solchen Systemen ist auch die Vernetzung der Maschinen- und Betriebsdatenerfassung sowie der ERP möglich. Unternehmen gewinnen damit die notwendige Transparenz, sie überschauen jederzeit ihre Produktionsprozesse und -anlagen. Der Bedarf an Systemsoftwarelösungen für die vertikale Integration bis in die MES- und ERP-Ebene des Endkunden und für die horizontale Integration in Maschinen und Anlagen ist in letzter Zeit gestiegen.

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