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Step byStep: Präventionsarbeit bei esperanza

Oberberg – „Step by Step“ (Sexualität, Teenager, Entwicklung, Passgenauigkeit) ist der Titel eines neuen Präventionsprojektes der Schwangerschaftsberatung esperanza des Caritasverbandes. Dank der Unterstützung der „Aktion Mensch“ konnten bereits im letzten Jahr mit unterschiedlichen Bausteinen begonnen werden.

Grund für das Präventionsprojekt: Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle erleben immer mehr Jugendliche, die mit den Anforderungen an körperlicher und seelischer Reife während der Pubertät überfordert sind. Wie esperanza erklärt, müssten Kinder und Jugendliche gestärkt werden, sich dieser Entwicklungsaufgabe zu stellen. Sie sollten Fragen stellen, sich auseinandersetzen und zu beobachten. Immer mehr Eltern würden die Aufklärung der Schule oder Zeitschriften überlassen.

Gleichzeitig habe man beobachtet, dass junge Frauen angesichts mangelnder Ausbildungs- und Lebensperspektiven eine Schwangerschaft als Alternative wählen. Und eben an diesem Punkt setzt esperanza mit verschiedenen Workshops an.

„MFM“ richtet sich an Jungen und Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren. Hier geht es um den Beginn der Pubertät, das Zyklusgeschehen, Fruchtbarkeit und Entstehung neuen Lebens.

„Liebe ist kommunikativ und partnerschaftlich!“ ist der Titel eines Workshops für Jugendliche ab 13 Jahren. Hier werden die Bereiche Liebe, Freundschaft und Sexualität thematisiert.

Als letzten Baustein gibt es das Elternpraktikum „Babybedenkzeit“. Hier dreht sich alles um das Thema Elternschaft und die Verantwortung für ein Kind. Ziel ist es, ein Bewusstsein für Schwangerschaft und Elternsein zu schaffen und jungen Leuten zu helfen, verantwortungsvolle und informierte Entscheidungen über ihre Familienplanung zu treffen. Zurzeit läuft das Projekt „Babybedenkzeit“ an der GHS Ründeroth, welches durch die finanzielle Unterstützung des Kreisjugendamtes möglich wurde. Weitere Maßnahmen sind für 2013 an der Armin-Maiwald- und der Geschwister-Scholl-Schule in Radevormwald in Vorbereitung. Die Stadt Gummersbach unterstützt das Projekt ebenfalls finanziell und hat es für ihre Schulen fest eingeplant.

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