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Neues Kursangebot für werdende Eltern zum Thema Bindungsförderung – Anmeldung ab sofort

Waldbröl – Die Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensfragen des evangelischen Kirchenkreises An der Agger, das Haus für Alle, bietet werdenden Eltern nach den Sommerferien, ab dem 30. August, erstmals das „Trainingsprogramm SAFE – Sichere Ausbildung Für Eltern“ an. Der zehnteilige Kurs richtet sich an alle werdenden Mütter und Väter ab dem siebten Schwangerschaftsmonat und findet samstags oder sonntags von 10 bis 17 Uhr in Form von Gruppenseminartagen statt.

Als Pilotprojekt wird der erste Kursdurchlauf kostenfrei angeboten. Der Kurs dauert bis zum Ende des ersten Lebensjahres der Babys. Ziel ist es, den Eltern Sicherheit zu vermitteln, wie sie auf die Signale ihres Kindes feinfühlig reagieren können, um die Entwicklung einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Baby zu gewährleisten. Die Leitung des Kurses haben Claudia Kunczik, Diplom- Sozialpädagogin, Familien-, Kinder- und Jugendtherapeutin und SAFE-Mentorin, sowie Martina Kraemer, Diplom- Sozialpädagogin, SAFE-Mentorin und Systemisches Coaching.

Martina Kraemer (links) und Claudia Kunczik von der evangelischen Beratungsstelle Haus für Alle in Waldbröl führen durch den Kurs – Quelle: EVANGELISCHER KIRCHENKREIS AN DER AGGER

Anmeldungen nimmt das Sekretariat der Familienberatungsstelle ab sofort entgegen unter der Telefonnummer 02291 4068. Mehr Informationen über das wissenschaftlich geprüfte Trainingsprogramm nach Dr. Karl Heinz Brisch unter www.safe-programm.de.

Die nächsten Bausteine zum Thema Frühe Hilfen sind im „Haus für Alle“ auch schon geplant. So soll es eine Sprechstunde geben für Eltern & Babys mit Regulationsstörungen wie exzessives Schreien, Fütterstörungen und Schlafstörungen, und eine entwicklungspsychologische Beratung für Eltern von Säuglingen und Kleinkindern. „Die Bindungsstörungen gehen alle an“, sagt Martina Kraemer vom Haus für Alle. „Untersuchungen zeigen, dass es aus unterschiedlichen Ursachen quer durch alle Gesellschaftsschichten zu Bindungsstörungen kommen kann. Deshalb legen wir großen Wert auf die Sensibilisierung für dieses Thema und für ein möglichst vielfältiges präventives Angebot zur Unterstützung der jungen Familien.“ Infos über 02291 4068.

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