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Die Firma Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG, Wiehl wurde zum außerschulischen Lernort

Am Freitag, dem 24.02.2012 wurde das Technikum II der Firma Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG, Wiehl zum außerschulischen Lernort für SchülerInnen des Homburgischen Gymnasiums Nümbrecht. Im Rahmen des mit der Oberbergischen Koordinierungsstelle Ausbildung entwickelten Berufsorientierungskonzeptes stellte die Firma Kampf einen weiteren Baustein für und mit Schule vor. SchülerInnen des Nümbrechter Gymnasiums setzten sich in den letzten Tagen mit dem besonderen LEGO-Baukasten – Roberta – auseinander, der das Interesse für Technik, Naturwissenschaften und Informatik fördert und das Verständnis für technische Systeme entwickelt. Zum einen wurden an diesem Tag erste Ergebnisse der SchülerInnen vorgestellt, zum anderen überreichte das Unternehmen weitere Roberta – Baukästen für die praxisnahe Arbeit in der Schule.

„Durch die Vernetzung schulischer und außerschulischer Lernangebote wird Wissen anwendungsorientiert vermittelt und Lernprozesse interdisziplinär angeregt. Zudem profitieren wir als Pädagogen von konkreten Anregungen für unseren Unterricht“, so der Schulleiter Thorgai Wilmsmann, dessen Schule als erstes oberbergisches Gymnasium auch das Berufswahl-Siegel „ausbildungsfreundliche Schule“ trägt.

Das Thema Robotic bildet das verbindende Element für die Angebote der unterschiedlichen Lernorte Schule und Betrieb. Begleitet durch Ausbildungsleitung und Auszubildende fand im Anschluss der Schülerpräsentation im Technikum II des Betriebes, hier handelt es sich um eine von zwei Teststationen für Maschinen, Materialien und Versuchsaufbauten der Firma Kampf, eine Maschinenvorführung statt.

„Während der Ausbildung durchlaufen die Auszubildenden auch das Technikum. Dort lernen sie die unterschiedlichen Maschinen mit den jeweiligen Ausstattungsmerkmalen und Funktionen kennen; ebenso werden in Zukunft naturwissenschaftlich interessierte Praktikanten des Gymnasiums dort begleitet“, erklärte Ausbildungsleiter Josef Stinner.

Derzeit stehen im Technikum II drei unterschiedliche Schneid- und Wickelmaschinen, normalerweise können hier Kunden die Maschinen testen bzw. probeweise in Funktion sehen. Zudem werden zur stetigen Weiterentwicklung der Produkte verschiedene Versuche an den Maschinen durchgeführt.

Diesmal jedoch standen SchülerInnen und LehrerInnen im Vordergrund, waren neugierig, staunten und wurden zum Nachdenken bewegt. Die Programmierung und Steuerung der vorgeführten Maschine „Microslit CAP“, eine Schmalschnittmaschine für Kondensatorfolien, begeisterte. „Die Übertragbarkeit von dem Erlernten in der Schule im Bereich Robotic und der tatsächlichen Anwendung im Betrieb motiviert SchülerInnen, sich mit dem Tätigkeitsfeld von technischen und naturwissenschaftlichen Ausbildungen und Studiengängen auseinander zu setzen und begeistert sie für diese Berufe“, betonte der Personalleiter Axel Pitsch im Gespräch. „Uns ist besonders die Nachhaltigkeit unseres Engagements in der Schule wichtig“. Diesen Gedanken aufgreifend, erklärte Claudia Fuchsals Leiterin der Oberbergischen Koordinierungsstelle Ausbildung, dass das mitentwickelte Berufsorientierungskonzept „ein Theorie und Praxis verzahnendes Konzept ist, das Neugierde für Naturwissenschaften weckt und an den Stärken der SchülerInnen ansetzt, von der Klasse fünf bis zur Oberstufe“.

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