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Werbung auf Snapchat – das macht sie für Marketer so interessant

Digitale Werbung ist inzwischen ein wichtiger Bereich für Unternehmen. Schließlich bietet digitale Werbung einige Vorteile, die sie in vielerlei Hinsicht attraktiver macht als konventionelle Werbemaßnahmen. Natürlich kommt es immer darauf an. Doch es lässt sich nicht leugnen, dass das Potential von digitaler Werbung enorm ist. Unter anderem Ads in sozialen Medien wie Facebook, sind für das Marketing von Unternehmen interessant. Doch Werbung über Facebook zu schalten, ist bei weitem nicht die einzige Option. Interessant ist unter anderem auch Snapchat. 

Snapchat wird gerne unterschätzt. Sollte es aber nicht. Denn Snapchat hat derzeit über 200 Millionen Nutzer und es ist stark davon auszugehen, dass es in Zukunft noch einige mehr sein werden. Bereits 2019 sind die Nutzerzahlen nämlich stark angestiegen. Allein das zeigt bereits das enorme Potential der sozialen Plattform. Unternehmen sollten die Möglichkeiten von Snapchat also unbedingt kennen. Es kann durchaus für digitale Werbung genutzt werden. Genaugenommen ist es sogar in vielerlei Hinsicht attraktiver, als es beispielsweise Werbung bei Facebook ist. Der einzige Haken ist, dass Werbung über Snapchat meist alles andere als günstig ist. Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass Snapchat für Entrepreneure durchaus interessant sein kann. Vor allem, wenn das erforderliche Budget gegeben ist.

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Diese Werbeformen bietet Snapchat

 

Image by TeroVesalainen from Pixabay

Da andere Pläne zur Monetarisierung der sozialen Plattform gescheitert sind, hat sich die Unternehmensführung von Snapchat dazu entschieden, die App hauptsächlich über Werbeanzeigen zu monetarisieren. Insgesamt gibt es derzeit drei verschiedene Arten von Werbeformen. Das Besondere an diesen Werbeformen ist, dass sie sich stark von den konventionellen unterscheiden. Ein Faktor, der Snapchat von anderen sozialen Medien abhebt. Allerdings ist die Werbung nicht nur teuer, sondern steht bisher auch nicht in allen Ländern zur Verfügung. Jedoch ist davon auszugehen, dass sich das bald ändern wird. Denn bereits jetzt sucht Snap Inc. nach Firmensitzen außerhalb der USA. 

Die teuerste Werbeform auf Snapchat sind Sponsored Lenses. Der Werbetreibende gestaltet dabei eigene Lenses, die über einen bestimmtem Zeitraum auf Snapchat angeboten werden. Diese Lenses werden in Kooperation mit den Entwicklern von Snapchat erstellt. Der hohe Preis ist also irgendwo selbsterklärend. Die Werbung ist jedoch zweifelsohne etwas richtig Individuelles. Nicht nur, dass die Nutzer der Plattform mit der Werbung interagieren können. Sie wird in der Regel nicht einmal als Werbung wahrgenommen. Etwas günstiger sind Snap-Ads. Auch Snap-Ads haben ein hohes Potential. Es handelt sich dabei um Werbefenster, die zwischen Snaps anzeigt werden. Auf diese Weise lassen sich auch längere Videos schalten und auf Wunsch können User mit einer Wischbewegung einen neuen Bildschirm öffnen, um weitere Informationen zu erhalten. Sogar das Einbetten von Download-Links ist in Snap-Ads möglich. Allerdings ist für eine einzelne Anzeige ein Budget von mindestens 1.000 US Dollar erforderlich.

Wesentlich günstiger sind Sponsored Geofilter. Theoretisch stehen solche Filter bereits für einige US Dollar zur Verfügung. Vorausgesetzt, dass der Umkreis nicht allzu hoch ist und die Filter nur für einige Stunden angezeigt werden. Außerdem variiert der Preis auch von Einzugsgebiet zu Einzugsgebiet. Es kann also auch deutlich teurer sein. Bei Geofiltern handelt es sich um nichts anderes, als Schriftzüge und Grafiken, die verdeutlichen sollen, wo eine bestimmte Aufnahme gemacht wurde. Im Grunde kann jeder Geofilter erstellen. Ob Privatperson oder Unternehmen, spielt dabei keine Rolle. Diese Werbeform ist zwar nicht so effizient wie Snap-Ads und Sponsored Lenses. Dafür ist sie wesentlich bezahlbarer und bietet dennoch ein enormes Potential.

Warum Snapchat für Kampagnen mit jungen Zielgruppen eine gute Wahl ist

Snapchat ist optimal für Kampagnen, die auf jüngere Zielgruppen abzielen. Gewissermaßen ist die soziale Plattform diesbezüglich sogar eine der besten. Das hat einen einfachen Grund. Die meisten Nutzer von Snapchat sind nämlich Jugendliche oder junge Erwachsene. Ältere Menschen nutzen Snapchat hingegen deutlich seltener. Zwar nehmen die Zahlen auch hier zu, bei jüngeren Leuten ist Snapchat aber nach wie vor um einiges populärer. Wenn es darum geht Kampagnen für jüngere Zielgruppen zu gestalten, ist Snapchat also eine gute Wahl. Wobei auch erwähnt werden sollte, dass Snapchat zu den Königsdisziplinen des Social-Media-Marketings gehört. Schließlich sind Kampagnen in der Regel nur sehr kurzlebig. Das macht die soziale Plattform zu einem der härtesten Kanäle. Zumal auch die Kosten für Werbung nicht gerade günstig sind. Fehler können daher schnell zu einem erheblichen finanziellen Schaden führen. Wer die App nicht versteht, sollte daher davon absehen, Kampagnen zu gestalten und lieber auf die klassischen Bereiche des SEA zurückgreifen.

Der entscheidende Vorteil von Werbung auf Snapchat 


Es ist vor allem eine Sache, die Werbung auf Snapchat so attraktiv macht. Im Gegensatz zu anderen Werbeformen, genießt Werbung auf Snapchat nämlich in der Regel die volle Aufmerksamkeit der Nutzer. Bei Facebook beispielsweise ist das definitiv nicht der Fall. Werbeanzeigen werden in der Regel nur nebenbei wahrgenommen. Auf Snapchat ist das wie gesagt anders. Inhalte werden nicht nur aktiv aufgerufen, sondern auch gleich noch in Vollansicht angeschaut. Die Verbreitung der Werbebotschaft ist also weit effizienter. Dafür lohnt es sich gegebenenfalls auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.

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