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Was bringt die Zukunft für die Gastronomie?

Ob nun im Oberbergischen Kreis oder im Rest der Bundesrepublik Deutschland – Die Gastronomie und die gesamte Tourismus-Branche hat in diesen Monaten nichts zu lachen und es wird noch eine ganze Weile dauern, bis wieder so etwas wie Normalität Einzug hält. Bis dahin haben sich die Reihen vermutlich deutlich gelichtet. Nicht jeder Gastronom oder Gastronomin besitzt so große Reserven, um über Monate hinweg den Betrieb zu schließen. Dabei ist es nicht die Gastronomie allein, die von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Virus-Pandemie betroffen ist.

Wer ein Restaurant betritt, freut sich auf gutes Essen und eine angenehme Atmosphäre. Der gastronomische Betrieb ist dabei eine Art Filter oder auch die Essenz einer Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, die hier münden, aufbereitet und serviert werden. Damit ist nicht nur Essen und Trinken gemeint.

So liefern beispielsweise mittelständische Betriebe wie die Kason GmbH speziell für Hotellerie und Gastronomie gefertigte Tische, Stühle, Sofas oder auch ganze Inneneinrichtungen. Obwohl diese Möbel auf hohe Stabilität ausgerichtet sind, bedarf es hierbei des Öfteren des Wechsels und sei es nur, um dem Hotel oder dem Restaurant ein neues, frisches Ambiente zu verleihen.

Auch Getränke und Speisen werden von anderen Betrieben angeliefert oder vom Gastwirt abgeholt. Der Großmarkt, der Getränkelieferant und der Großhandel stehen bereit, um die Versorgung zu gewährleisten und die Speisekarte mit appetitlichem Leben zu erfüllen, was zum nächsten Punkt führt, den Druckereierzeugnissen für die Gastronomie und Hotellerie. Preislisten, Menükarten oder Visitenkarten sind häufig genutzte Dinge im Gastgewerbe, die sich nicht durch Displays ersetzen lassen.

Gehobene Restaurants glänzen unter anderem durch glänzendes makelloses Geschirr und auch dahinter stehen Hersteller, die die verschiedenen Teller für Suppe, Dessert, Salat, Nachtisch oder Hauptgang mit viel Sorgfalt anfertigen. Dazu gehören natürlich ebenso Firmen, die Gastronomie-Gläser produzieren, ob nun den Maßkrug in Bayern, das Kölsch-Glas im Ruhrgebiet oder das tulpenförmige Glas für einen edlen Grappa.

Vom Geschirr ist der Weg nicht weit in die Küche und hier wird es sehr technisch, vom Sechs-Flammen-Gasherd über Industrie-Geschirrspüler bis zum Großraumgarer oder Kochtöpfen mit Kipptechnik. Trotzdem ist die Küche oft auch noch der Platz für etwas Nostalgie, etwa dann, wenn der Chefkoch auf handgeschmiedete Pfannen schwört. Neben der Küche finden sich Kühl- und Tiefkühlkammern zur Aufbewahrung verderblicher Speisen und das hier die notwendige Klimatechnik funktioniert, gewährleistet meist ein örtlicher Elektrobetrieb, der auch noch für die gesamte Beleuchtung im Objekt zuständig ist.
Damit sind die Firmen oder Selbständigen, die mehr oder weniger für das Gastgewerbe tätig sind, noch längst nicht komplett aufgezählt. So fehlen beispielsweise Wäschereien und Textilreiniger oder auch Bäckereien.

Letztlich sind auch die direkten Angestellten ein Teil des Netzwerks Gastgewerbe. Die Servicekräfte wie auch die Mitarbeiter in der Küche und die Reinigungskräfte. Je nach Größe des Unternehmens kommen technisch ausgebildete Berufe hinzu. Rund 180.000 Unternehmen beschäftigen sich allein in Deutschland mit der Verköstigung ihrer Gäste. Hinzu kommen fast 50.000 Beherbergungsbetriebe wie Hotels und Pensionen. Inklusive der Zulieferbetriebe arbeiten in diesem Bereich mehr Menschen als in der Automobilindustrie. In Summe beträgt der Umsatz der Gastronomie in Deutschland ganze 59 Mrd. € (Quelle: Statista).Wenn es das nicht Wert ist, über die Zukunft des Gastgewerbes nachzudenken, was dann?

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