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Tesla Cybertruck – gehen deutsche Käufer leer aus?

Groß waren Spott und Häme, als Elon Musk im November 2019 den Cybertruck vorstellte. Seitdem gehen die Meinungen über dieses offensichtlich futuristische Gefährt auseinander. Die unkonventionelle, kantige Optik ist, ob man den Gesamteindruck des Cybertrucks nun mag oder nicht, zumindest eine erfrischende Abwechslung und ein Ausbruch aus der zunehmend mehr dominierenden Gleichförmigkeit der Fahrzeuge der globalen Automobilhersteller. Während man vor einiger Zeit noch die Oberklassefahrzeuge der unterschiedlichen Hersteller schon von weitem zweifelsfrei erkennen konnte, gleichen sich die Designs seit einigen Jahren zunehmen an. Doch was steckt eigentlich hinter der „Fassade“ des Cybertruck?

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Großzügiger Innenraum

Die Dimensionen des Cybertruck sind stark an den Ford F-150 angelehnt, dem wohl seit Jahrzehnten beliebtesten Pickup-Truck in den USA. Mit einer Gesamtlänge von 5,86 Metern, einer Breite von 2,03 Metern und einer Höhe von 1,90 bietet der Cybertruck bis zu 6 Personen einen großzügigen Innenraum. Die 6 Sitze sind dabei recht unkonventionell im Innenraum verteilt, hinten befinden sich 3 Sitze und vorne – ebenfalls 3. Eine Aufteilung wie es sie in vielen Oldtimern gab, heute im zivilen Automobilbau aber eigentlich gar nicht mehr vorkommt. Unter dem wuchtigen Heck verbirgt sich der voluminöse Laderaum des Cybertrucks, hier findet mit mehr als 1,5 Tonnen reichlich Zuladung Platz.

Verschiedene Versionen

Zunächst einmal soll der Cybertruck in drei unterschiedlichen Reichweiten angeboten werden, welche bei 402, 483 oder 805 Kilometern liegt. Weiterhin sollen 3 unterschiedliche Motorisierungen geben, eine Variante mit einem Motor und Heckantrieb, einer mit 2 Motoren und Allradantrieb und einer Version mit 3 Motoren, ebenfalls mit Allradantrieb. Die Version mit 3 Motoren soll dabei eine Zuglast von mehr als 6 Tonnen aufweisen. Dass das Ungetüm dabei innerhalb von 2,9 Sekunden auf Tempo 97 (ca. 60 Meilen) kommt, ist beachtlich. Darüber hinaus soll es auch einen Tesla Cybertruck als Camper geben.

Mehr als 200.000 Vorbestellungen

In den USA ist das Modell E-Pickup bereits über 200.000 Mal vorbestellt worden. In einem Interview erklärte Elon Musk kürzlich, dass der Cybertruck in erster Linie für den nordamerikanischen Markt konzipiert wurde. Auch räumte er in dem Interview ein, dass, sollte sich der Truck nicht gut verkaufen, Änderungen im Design vorgenommen werden. Ende nächsten Jahres soll es dann endlich so weit sein, dass der Cybertruck endlich auf die Straßen kommt. Zumindest in den USA, denn Musk kündigte ebenfalls bereits an, dass in Europa (Zitat: sehr wahrscheinlich) eine kleinere Variante des Cybertrucks auf den Markt kommen wird.

In seiner jetzigen Form hat der Truck in Deutschland ohnehin wenig Chancen auf eine Zulassung. Während Autobauer in den USA wesentlich mehr Gestaltungsspielraum haben, und die Straßentauglichkeit ihrer Autos selber bescheinigen können, müssen sich Fahrzeuge in Europa einem Test der ECE.Homologation (Economic Commission for Europe) unterziehen. Um einen solchen Test zu bestehen, müssten zahlreiche Veränderungen in der Grundstruktur der Karosserie durchgeführt werden. Somit könnte es tatsächlich der Fall sein, dass man den Cybertruck Pickup in seiner jetzigen Form gar nicht auf deutschen Straßen sehen wird. Was für deutsche Interessenten allerdings durchaus möglich ist, für eine Gebühr von nur 100 Euro lässt sich auf der deutschen Tesla-Webseite einen Cybertruck reservieren.

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