Das Internet gehört im digitalen Zeitalter zum Leben, wie das tägliche Zähneputzen. Es verbindet uns mit der ganzen Welt, ist eine Grundlage unserer Kommunikation und vermittelt Wissen und Spaß. Das ist für alle Generationen mehr oder weniger bereits selbstverständlich geworden. Nur die Generation 50 Plus kann noch nachvollziehen, wie es ohne diese phänomenale Kontakt- und Wissensquelle ist. Die Erreichbarkeit war durch Kabeltelefone eingeschränkt und das Besorgen von benötigten Büchern oder Nachschlagewerken meistens zeitaufwendig. Heute gibt es Google & Co., die uns wohl ziemlich jede Frage sofort beantworten.

Ohne Internet, Facebook und Smartphone läuft nix mehr Foto: Bildarchiv ARKM

Berufsalltag ohne Internetanschluss ist heutzutage kaum noch vorstellbar und in der Freizeit geht fast nichts mehr ohne PC oder Tablett, besonders nicht ohne das Mobiltelefon. Es ist kaum erträglich, von der Umwelt abgeschnitten zu sein, wenn kein Netz zur Verfügung steht und fast wie ein Entzug. Unsere Kinder wachsen digital auf und besonders für die heutige Jugend ist ein Internetanschluss geradezu lebensnotwendig. Das gilt für Jugendliche in der Großstadt und Kleinstädten, wie Oberberg, genauso, wie für die Landjugend. Die Schulen setzen weitgehend voraus, dass das Internet verfügbar ist, um Schularbeiten zu erledigen und im Unterricht erfolgreich zu sein. Die Kommunikation mit Freunden und Klassenkameraden läuft hauptsächlich über das Mobiltelefon. Kann jemand nicht mithalten und ist nicht mehr „on-line“, aus was für Gründen auch immer, dann wird er zum Außenseiter und die schulischen Leistungen können extrem darunter leiden.

Eine Folge unserer vom Konsum gesteuerten Gesellschaft ist leider, dass zu viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die verlockenden Kreditangebote von Banken und Geschäften richten sich nicht nur an Erwachsene, sondern ebenso an Schüler und Studenten, die noch nicht über ein regelmäßiges Einkommen verfügen. Es ist daher vorprogrammiert, dass die Schuldenfalle in vielen Fällen zuschnappt. Es kann so weit gehen, dass eine Schufa-Eintragung den Weg versperrt, in Zukunft Kreditverträge abzuschließen. Dazu gehört das Abschließen von Verträgen für Festnetz, DSL und Mobiltelefon.



In einem Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es Mittel und Wege, das Internet trotz eines negativen Schufa-Eintrags zu nutzen. Fast alle Netzanbieter haben sich darauf eingestellt, diesen rapide wachsenden Markt zu bedienen. Das ist nicht immer günstig für die Nutzer. Deshalb sollte man sich vorher eingehend über die Möglichkeiten eines Internetanschlusses ohne Bonitätsprüfung informieren. Um von den besten Angeboten der zahlreichen Provider zu profitieren, gibt es dennoch eine Option. Man bittet eine Person des Vertrauens, stellvertretend, einen kurzfristig kündbaren Vertrag abzuschließen. Das ist sogar völlig ohne Risiko für beide.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Oberberg-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@oberberg-nachrichten.de

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