Leider ist es kein Geheimnis mehr, dass die heutigen Arbeitnehmer bei der Rente eventuell Pech haben werden. Durch die Inflation kann es durchaus passieren, dass die später so hart verdiente Rente nicht mehr reicht, um einen guten Lebensstandard zu halten. Betroffene, die nun nicht jeden Cent zweimal umdrehen wollen, sind vermehrt auf der Suche nach einer alternativen Investitionsmöglichkeit. Diese bringen allerdings nicht nur unterschiedliche Gewinnmöglichkeiten mit sich, das Risiko der Investition fällt ebenso verschieden hoch aus. Die Kryptowährung gehört mittlerweile zu den besonders beliebten Anlagemöglichkeiten, um neben dem Beruf Geld zu verdienen.

Der Einstieg in die Kryptowährung

Der Einstieg in die Welt der Kryptowährung ist nicht so einfach, wie es sich viele vorstellen. Interessenten können jedoch fünf einfache Schritte befolgen, um in Zukunft erfolgreich zu sein.

Schritt 1 – In Welche Währung soll man investieren?

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Heutzutage gibt es eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Kryptowährungen, sodass es schwierig ist, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen.
Die meisten Menschen investieren in die neuesten Kryptowährungen, solange diese noch für niedrige Centbeträge erhältlich sind. Die Investoren hoffen, dass die neue Währung nun nicht direkt wieder vom Markt verschwindet, sondern irgendwann später für ein Vielfaches verkauft werden kann.

Wie bei vielen anderen Investments auch, gilt die Kryptowährung als Diversifizierung. Aus diesem Grund gilt auch hier die Fifty-Fifty-Strategie. Das bedeutet, dass Investoren stets auf eine gesunde Mischung setzen, um sich abzusichern. Eine Hälfte des Kapitals wird in die dominanten und eher sicheren Klassiker wie Bitcoin, Litecoin oder Etherum investiert. Hierbei können normale Wachstumsratenverzeichnet werden, sodass sie mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit nicht komplett vom Markt verschwinden werden, sondern der Kurs stetig steigen wird. In der Vergangenheit konnten sich Kurseinbrüche stets erholen.

Die zweite Hälfte des Kapitals wird nun in Altcoins investiert. Hier kann man zum Beispiel zu den Top 10 greifen und diese ganz bedenkenlos kaufen.

Schritt 2 – Limits setzen und einhalten

Im Kryptomarkt kann es leider nicht nur bergauf, sondern auch stark bergab gehen. Es ist daher besonders wichtig, sich noch vor der ersten Investition ein Limit zu setzen. Das bedeutet auch, dass man niemals Geld investieren sollte, auf das man dringend angewiesen ist. Man muss einen eventuellen Totalverlust immer verkraften können.

Schritt 3 – Währungen kaufen

Damit man die ausgewählte Währung kaufen kann, muss diese auf den sogenannten Exchanges gegen eine andere Währung, wie zum Bespiel den Dollar oder den Euro, getauscht werden. Mittlerweile existieren viele verschiedene Portale, auf denen die Währungen erworben werden können.

Schritt 4 – abwarten

Durch die Nachfrage wird der Preis für die jeweilige Kryptowährung bestimmt, so wie es bei Aktien auch der Fall ist. Wenn also die Wechselkurse grade sinken, was im Übrigen völlig normal ist, setzt bei vielen Investoren zu Anfang Angst ein. Viele entschließen sich aus Angst nun dazu, die Kryptowährung wieder zu verkaufen. Ein solches Verhalten bringt jedoch nicht nur den eigenen Verlust mit sich, sondern sorgt auch dafür, dass die Kurse durch das hohe Verkaufsvolumen weiter sinken.

Aus diesem Grund raten Experten dazu, die Kursentwicklung nur sehr unregelmäßig zu überprüfen und sich wenige Gedanken darüber zu machen. Es hilft dabei, sich vom Emotionalen zu lösen und nach dem eigenen Plan vorzugehen, damit falsche Entscheidungen vermieden werden.

Zu empfehlen ist es sogar, dass man immer einen bestimmten Betrag in die Hand nimmt und diesen erneut investiert. Also wie eine Art Sparplan, der sich nach und nach aufbaut. Dadurch werden bei fallenden Kursen mehr Coins gekauft und bei steigenden Kursen entsprechend weniger. Unterm Strich werden die Coins also zu einem Durchschnittspreis erworben.

Schritt 5 – Währungen wieder verkaufen

Eine Währung sollte über mindestens ein Jahr gehalten werden, anstatt Tag für Tag zu traden. Das liegt daran, dass für jeden Transfer Steuern abgeführt werden müssen. Bei dem Verkauf der Währungen handelt es sich um ein privates Veräußerungsgeschäft bzw. ein Spekulationsgeschäft. Des Weiteren ist es natürlich nicht zu empfehlen, Coins zu verkaufen, wenn man mit dem Verkauf selbst ein Minusgeschäft machen würde. Der Verkauf lohnt sich also erst dann, wenn er ein Plus im Geldbeutel verursachen würde und mindestens ein Jahr vergangen ist.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Oberberg-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@oberberg-nachrichten.de

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