Beschichtungssysteme werden auch als Maßnahmen bezeichnet, um Schäden zu vermeiden, welche durch Korrosion entstehen können. Eine absolute Korrosionsbeständigkeit kann aber nicht erreicht werden. Die Maßnahmen zielen eher darauf ab, die Geschwindigkeit einer Korrosion zu reduzieren. Somit kann auch eine Schädigung des Bauteils vermieden werden und gleichzeitig die Lebensdauer erhöht werden.

Die Korrosion entsteht heute nicht nur auf metallischen Werkstoffen, sondern auch auf Glas, Kunststoff und Baustoffe. Dabei bezeichnet man das angreifende Medium als korrosives Mittel. Sofern es durch eine Korrosion zu einer Beeinträchtigung der Funktionalität eines Bauteils kommt, so bezeichnet man diesen Vorfall auch als Korrosionsschaden.

Foto: PublicDomainPictures / pixabay.com

Damit man die chemischen Korrosionsprozesse verhindern kann, bedient man sich verschiedener Verfahren und Vorgehensweisen. Die Gesamtheit dieser Vorgänge bezeichnet man als Korrosionsschutz. Dabei unterscheidet man auch zwischen aktiven und passiven Korrosionsschutz.

Der passive Korrosionsschutz umfasst alle Maßnahmen, welche eine abschirmende Wirkung gegen Korrosionen erzielen. Dies wird durch einen geeigneten Überzug oder eine Beschichtung des Werkstoffs erreicht. Die Vorteile des passiven Korrosionsschutzes liegen überwiegend in den geringen Kosten und in der Selbstheilung schmaler Risse, welche bis zur Eisenoberfläche gehen können.

Bei dem aktiven Korrosionsschutz kann der Schutz mittels Fremdstrom und Fremdstrom-Anoden erreicht werden. Beispielsweise werden bei Pipelines in Abständen von einigen Kilometern quer zur Leitung Elektroden in den Boden versenkt. Diese werden mit einer Gegenspannung gespeist. Gleichzeitig befindet sich der andere Pol an der Pipeline, so dass ein Spannungsgefälle entsteht, welches das galvanische Element aus Boden und Metallleitung ausgleicht. Diese Vorgehensweise kommt insbesondere im Brückenbau und bei Autobahnbrücken zum Einsatz. Dazu wird ein Anodengitter auf die schützende Oberfläche gelegt und mit Spritzbeton eingespritzt. Dabei fungiert der Spritzbeton als Elektrolyt. Anschließend wird der Strom über einen Gleichrichter eingeleitet, womit ein kathodischer Schutz erreicht wird. Diese Vorgehensweise erfordert eine regelmäßige und automatische Überwachung.

Die Firma TIB Chemicals produziert seit Jahrzehnten bewährte Beschichtungen, um einen nachhaltigen Schutz von industriellen Metall- und Betonoberflächen gegenüber Korrosionen zu gewährleisten. Dabei werden die Beschichtungssysteme nach gängigen nationalen und internationalen Normen und Standards der entsprechenden Branche zertifiziert. Bei den Beschichtungselementen stehen nicht nur die Leistungsfähigkeit und Umweltverträglichkeit im Vordergrund, sondern auch die Nachhaltigkeit und Gesundheit. Mehr über Korrosionsschutzsysteme findet man auf der Webseite der Firma.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Oberberg-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@oberberg-nachrichten.de

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