Ratgeber

Professionelle Hilfe im Alter annehmen

Viele haben Angst davor, wenn sie älter werden und viele ältere Personen befürchten, dass es jeden Moment so weit ist: man soll in ein Altenheim ziehen. Die meisten stellen sich darunter düstere Zimmer vor, die man sich mit fünf anderen, völlig fremden Personen teilen muss. Es wird mit Kantinenessen und viel Zeit in dunklen Zimmern gerechnet.
Dabei ist das altersgerechte Wohnen, das heutzutage angeboten wird, nicht mit diesen Vorurteilen in Einklang zu bringen. Altenheime in Deutschland sind schon seit langem sehr helle und freundliche Einrichtungen. Die Mitarbeiter, die dort arbeiten, haben die Entscheidung getroffen älteren Menschen bei schwierigen Situationen im Alltag zu helfen und arbeiten somit in einem Job, den sie sich selbst ausgesucht haben und der ihnen Spaß macht.
Dabei muss aber auch niemand vom eigenen Zuhause sofort in ein Altenheim ziehen. Möglich ist auch, sich zuerst für ein betreutes Wohnen zu entscheiden. Hier wohnt man in einer Wohngemeinschaft mit anderen älteren Personen und wird von Fachkräften bei den Dingen betreut, die einem bereits schwerfallen. Dazu gehört zum Beispiel auch das Saubermachen der eigenen Wohnung, denn dies verlangt oft große körperliche Anstrengung und ist im höheren Alter nicht mehr möglich.

(Sponsorenpool-Rotation: ARKM.marketing)

Die Angst vor dem Älterwerden

Wer zum Beispiel einen Verwandten hat, der vermutlich mit einer professionellen Betreuung besser und sicherer aufgehoben wäre, sollte diesen langsam an die Thematik heranführen und nicht gleich „mit der Tür ins Haus fallen“. Man könnte die Person langsam mit Informationen über die Grundpflege versorgen, um ihr zu zeigen, wofür die professionelle Hilfe benötigt wird und ihr vielleicht klar zu machen, dass sie diese Dinge im alltäglichen Leben wirklich nicht mehr alleine vollbringen kann. Es sollte Rücksicht auf die Gefühle der Person genommen werden, denn niemand wird gerne mit der Tatsache konfrontiert, dass er für gewisse alltägliche Dinge einfach zu alt geworden ist. Solche Fakten zu akzeptieren kann eine Weile dauern und diese Zeit sollte man der Person auch einräumen.

Veröffentlicht von:

ARKM-Zentralredaktion
Die Zentral-Redaktion erreichen per Mail redaktion@oberberg-nachrichten.de

(Sponsorenpool-Rotation: ARKM.marketing)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an datenschutz@sor.de (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"