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So ist der heimische Garten auch im Winter geschützt

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(akz-o) Auch wenn die Natur sich in der Regel ganz von alleine auf die verschiedenen Jahreszeiten einstellt und eigene wirkungsvolle ‚Überlebensstrategien‘ gegen Kälte, wenig Sonnenlicht oder sogar Frost entwickelt hat – im heimischen Garten gibt es doch verschiedene Maßnahmen, die Bäumen und anderen Pflanzen das Überwintern deutlich erleichtern können.

Foto: BdB/akz-o

1. Einige Kübelpflanzen – wie zum Beispiel mediterrane Pflanzen – sollten während der kalten Monate besser an einem frostfreien Ort platziert werden. Das kann der Wintergarten sein, aber auch das Treppenhaus, der Keller oder die Garage. Auch wenn hier wenig bis kaum Tageslicht hinkommt, schadet dies den Pflanzen während der winterlichen Ruhepause nicht. Ein Tipp, falls drinnen der Platz zu knapp wird: Viele Baumschulen vor Ort bieten als besonderen Service die Überwinterung der Kübelpflanzen an. Einfach mal nachfragen!

2. Bäume und Sträucher haben mehr und mehr mit zunehmend steigenden Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht zu kämpfen. Die Folge: Da sie die Temperaturen als Indikator für den Jahreszeitenwechsel nutzen, kann es sein, dass sie zu früh austreiben und durch nächtliche Fröste großen Schaden erleiden. Das Wurzelwerk sollte daher mit Materialien wie Mulch, Tannenzweigen oder Kokosmatten geschützt werden. Eine große Auswahl dazu ist im Fachhandel erhältlich.

3. Wer Kübelgehölze nicht geschützt aufstellen kann oder frisch ausgepflanzte Sträucher vor Winterschäden bewahren möchte, kann fertige Hauben aus Vlies oder Jute über die Kronen stülpen. Dabei sollte man beim Material unbedingt darauf achten, das sich darunter kein Schwitzwasser oder hohe Temperaturen entwickeln können. Ein Tipp der Profis aus den Baumschulen: Wenn möglich, die Pflanzen dicht zusammenstellen – das erleichtert das Abdecken.

4. Im Winter wird normalerweise nicht gedüngt und auch kaum gewässert. Doch gerade immergrüne Kübelpflanzen brauchen auch jetzt ab und zu Wasser. Daher sollte man ruhig an frostfreien Tagen etwas gießen. Wichtig ist besonders jetzt, dass das Restwasser ablaufen kann, da sonst im Topf das Wurzelwerk gefrieren könnte.
5. An immergrünen Bäumen und Sträuchern empfiehlt es sich bei starkem Schneefall, durch vorsichtiges Schütteln die Äste von der Schneelast zu befreien, damit sie nicht brechen.

Wer diese Tipps beherzigt, kann sich aufs Frühjahr freuen, wenn Bäume und Sträucher nach der ‚Winterruhephase‘ wieder farbenprächtig ihre Blätter und Blüten präsentieren.

Viele weitere Informationen und wertvolle Tipps zu den unterschiedlichsten Pflanzen erhalten Hobbygärtner in den Baumschulen vor Ort und unter www.gruen-ist-leben.de

Der Beitrag So ist der heimische Garten auch im Winter geschützt erschien zuerst auf Bauen & Wohnen Aktuell.

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