Ratgeber

Sicher online Shoppen

Online-Shopping ist beliebt wie nie zuvor. Fast 73 Prozent der Deutschen kauft mittlerweile online ein – der Online-Handel ist ein Milliardengeschäft. Daher sehen auch Kriminelle hier ihre Chance auf das große Geld. Wer online auf Shopping-Tour geht, sollte daher wachsam sein.

Einkaufen ohne das Haus zu verlassen, ist bequem und einfach. Doch da beim Online-Shopping sensible Daten übertragen werden, ist höchste Vorsicht geboten. Sind Konto- und Kreditkartendaten erstmal in die falschen Hände gelangt, ist der Schaden schnell groß. Seriöse Online-Händler sind zwar darum bemüht, ihren Kunden Sicherheit zu bieten, doch einen hundertprozentigen Schutz vor Hackangriffen gibt es nicht. Zudem sind es oftmals die Nutzer selbst, die es durch ihr Verhalten den Kriminellen leicht machen, das eigene Konto leer zu räumen.

Phishing – eine erfolgreiche Betrugsmasche

Eine erfolgreiche Methode von Cyberkriminellen ist das sogenannte Phishing. Beim Phishing werden über gefälschte Links, Mails oder Online-Bezahlsystemen persönliche Daten abgefangen. Manchmal werden auch Fake-Shops eingerichtet, bei denen der Kunde zwar seine Daten eingibt, die bestellte Ware jedoch nie erhält.

Wer auf diese Methode hereinfällt, hat es schwer, sein Geld wiederzubekommen. Opfer von Cyber-Kriminalität streiten sich regelmäßig mit ihrer Bank darüber, ob und in welcher Höhe sie ihr Geld zurückerhalten. Zwar sieht die Rechtsprechung eine Entschädigung vor, wenn eine Zahlung nicht vom Kontoinhaber veranlasst wurde, aber ersetzen müssen die Banken den Schaden in den meisten Fällen nicht. Der Grund: Wer fahrlässig seine Daten weitergibt, handelt vertragswidrig. Durch die Weitergabe der Daten, insbesondere der PIN, verletzt der Bankkunde seine Sorgfaltsplicht. Die Bank kann dann ihrerseits Schadensersatzansprüche stellen. Der Einfachheit halber werden die Ansprüche gegeneinander aufgerechnet, sodass letztendlich von keiner Seite Geld gezahlt wird. Wer für diese Fälle keine Finanzschutz-Versicherung wie die von CosmosDirekt abgeschlossen hat, bleibt auf dem Schaden sitzen.

Maßnahmen gegen Cyber-Kriminalität

Um das finanzielle Risiko beim Online-Shopping so gering wie möglich zu halten, helfen schon ein paar Vorsichtsmaßnahmen:

  • Vor dem Einkauf den Shop prüfen, d. h. Impressum und AGBs anschauen
  • Bevorzugt bei bekannten Anbietern bestellen
  • Sensible Daten nicht in offenen WLAN-Netzen weitergeben
  • Sichere Passwörter verwenden und diese regelmäßig ändern
  • Vorkasse und Bezahlung per Kreditkarte vermeiden
  • Auf das „https“ und auf das Schlosssymbol in der Adresszeile achten
  • Niemals auf E-Mails antworten, die persönliche Daten abfragen

Ohne eine sorgsame Überprüfung und eine gesunde Portion Skepsis sollten persönliche Daten im Internet keinesfalls preisgegeben werden.

Bildrechte: Flickr Combination Lock on top of a Credit card e.g. Credit Card Security Perspecsys Photos CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Veröffentlicht von:

ARKM-Zentralredaktion
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