Ratgeber

20 Jahre Archivista mit Tablet-Version zu AVMultimedia

Egg – Vor zwei Jahrzehnten brachte Archivista eine Archiv-Software für Windows auf den Markt. 20 Jahre später und pünktlich zum runden Geburtstag präsentiert das Schweizer Softwarehaus Archivista die Tablet-Version AVMultimedia. Die Linux-Distribution kann dabei als Open Source frei bezogen werden oder installiert als 2in1-Tablet bezogen werden.

AVMultimedia 2018/III neu für Touch-Screens und Stift-Eingaben optimiert

Der aktuelle Version 2018/III bietet im Vergleich zur Version vom Februar viele Neuerungen. Auf den ersten Blick dürfte dabei die Unterstützung für Touch-Screens und Stift-Eingabegeräte auffallen. Ebenso neu sind aber der grafische Starter, welcher AVMultimedia (bei einer leeren Festplatte) automatisiert auf den internen Datenträger aufspielt. Geblieben ist dabei, dass AVMultimedia komplett im Hauptspeicher (RAM) arbeitet und in ca. 30 bis 40 Sekunden komplett eingerichtet ist.

Quelle: Archivista GmbH

OnScreen-Tastatur für den Tablet und Stift-Modus

Im Unterschied zu herkömmlichen Tablets, wo kein vollwertiger Desktop zur Verfügung steht, arbeitet AVMultimedia konsequent anders. Sämtliche gängigen Business-Applikationen stehen direkt auf dem Tablet zur Verfügung. Dank einer frei konfigurierbaren OnScreen-Tastatur können — auch im Tablet-Modus — alle Office-Dokumente erstellt und bearbeitet werden.

Wer AVMultimedia erweitern möchte, kann zu den konventionellen Linux-Paketen von Debian bzw. Devuan greifen. Deutlich komfortabler ist aber der Einsatz von AppImages. Unter https://appimage.github.io/apps können hunderte von Applikationen kostenfrei bezogen werden. Dank Open Source ist dabei keine Registrierung notwendig und getreu dem Konzept von AVMultimedia müssen diese Apps auch nicht installiert werden. Es genügt, die App zu beziehen und mit einem Doppelklick zu starten.

USB und HDMI von Haus aus mit an Board

AVMultimedia arbeitet auf AMD/Intel-basierten Tablets mit 4 GByte RAM. USB und HDMI werden dabei von Haus aus unterstützt. AVMultimedia wurde während der Entwicklung erfolgreich an 4K-Monitore angeschlossen. Damit eignet sich AVMultimedia — getreu dem Namen — für professionelle Präsentationen auf hochauflösenden Bildschirmen genauso wie für Ad-Hoc-Darbietungen aller Art.

Dank dem integrierten MediaCenter Kodi können multimediale Inhalte einfach präsentiert werden. Mit der Video-Schnittsoftware Flowblade lassen sich unterwegs erstellte Videos über mehrere Spuren nachbearbeiten und mit umfangreichen Effekten anreichern. Ob dabei leichtfüssige oder leistungsstarke AMD/Intel-Prozessoren zum Einsatz kommen, dürfte primär vom eigenen Budget abhängen. Dank dem USB-Stick-Modus kann AVMultimedia aber auf allen bestehenden Windows-Rechnern (ohne das aufgespielte Betriebssystem zu verändern) zum Einsatz kommen.

Open Source und fixfertig vorkonfigurierte Tablets

AVMultimedia kann unter https://sourceforge.net/projects/archivista frei bezogen werden. Für all jene, die AVMultimedia aus einem Guss erhalten möchten, bietet der Hersteller neu ein kosteneffizientes 2in1-Tablet zum Verkauf über https://azurgo.ch/produkt/avmultimedia an. Für den Preis von 333 Franken (ca. 300 Euro) gibt es — RAM-Modus sei Dank — eine Tablet-Leistung, die problemlos mit … weiterlesen »

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ARKM-Zentralredaktion
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