Die 300er-Marke ist geknackt: Kreisweit sind nun 321 Sozialführerscheine an Schülerinnen und Schüler vergeben worden, die sich im Rahmen der Ehrenamtsinitiative Weitblick freiwillig in sozialen Berufen engagiert haben

Oberbergischer Kreis – Freudiges Ereignis für Dr. Jorg Nürmberger: Der Sozialdezernent des Oberbergischen Kreises hatte die Ehre, den 300. Sozialführerschein im Kreisgebiet zu überreichen. „Das ist eine Win-Win-Situation, sowohl für die Jugendlichen als auch für die Einrichtungen und die Bewohner“, sagte Nürmberger.

An vier Nachmittagen engagieren sich Schülerinnen und Schüler dabei freiwillig in Seniorenpflegeheimen, Jugend- oder Behinderteneinrichtungen und damit in sozialen Berufen – und erhalten dafür den Sozialführerschein. Den Anstoß dazu hat die Ehrenamtsinitiative Weitblick des Oberbergischen Kreises gegeben. Die ersten Sozialführerscheine sind Ende 2011 in Waldbröl vergeben worden, seitdem zogen einige Schulen in den meisten oberbergischen Kommunen nach.

Bei der Vergabe an der Radevormwalder Realschule wurde nun kreisweit die 300er-Marke geknackt. „Das unterstreicht, dass das Projekt funktioniert und von den Jugendlichen auch gut angenommen wird“, freute sich Nürmberger. Schließlich gebe es jungen Menschen wertvolle Einblicke in den Berufsalltag und könne als Orientierungshilfe bei der späteren Berufswahl dienen. Und es trägt dazu bei, das ehrenamtliche Engagement zu stärken. Damit passt das Projekt bestens zu den Zielen der Ehrenamtsinitiative Weitblick und soll auch künftig in Oberbergs Kommunen fortgesetzt werden.

Mit der Auszeichnung von 23 Schülerinnen und Schüler aus Radevormwald sind inzwischen bereits 321 Sozialführerscheine vergeben worden. Weitere Informationen gibt es unter www.obk.de/weitblick.

Sozialdezernent Dr. Jorg Nürmberger (M.) und Radevormwalds Bürgermeister Dr. Josef Korsten (r.) überreichen den 300. Sozialführerschein (Foto: OBK).

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