So gut wie jeder von uns träumt davon, eines Tages ein eigenes Haus zu besitzen. Ob es sich dabei um einen Fertigteilbau handelt oder jeder einzelne Backstein selbst gelegt wird, ist für die meisten erst einmal nebensächlich – Hauptsache Eigenheim. Die eigenen vier Wände dienen den meisten Leuten nämlich hauptsächlich als Lebensraum und gegebenenfalls auch als Absicherung im Alter. Da es sich jedoch um eine ziemlich große Investition handelt, die sich letztendlich auch auszahlen sollte, ist eine gewisse Sorgfalt unverzichtbar. Die Frage ob es besser ist selbst zu bauen oder stattdessen lieber ein fertiges Haus zu kaufen, ist daher umso wichtiger und sollte nicht außer Acht gelassen werden. Jede Variante hat ihre gewissen Vor- und Nachteile, doch letztendlich kommt es immer auf die jeweilige Situation an. Die folgenden Tipps & Tricks sollen Ihnen bei der Entscheidung helfen.

Foto: Capri23auto / pixabay.com

Warum selbst bauen sich lohnen kann

Wer die volle Kontrolle haben möchte und eventuell auch gerne selbst Hand anlegt, wird den Bau des Eigenheims bevorzugen. Doch auch wenn der Bauherr sich nicht aktiv am Bau beteiligt, gibt es neben preiswerten Elektrikern und Gas-Wasserinstallateuren, ebenso Bauunternehmen, die eine professionelle Kernbohrung in Berlin anbieten.

Allerdings bedeutet dies auch wesentlich mehr Aufwand, denn alleine die Auswahl des passenden Grundstücks, die Beschaffung von Materialeien und Arbeitern sowie der ganze Papierkram machen eine Menge Mühe. Hinzu kommt die Tatsache, dass es sich bei den meisten Bauflächen um matschige, abgelegene Orte handelt, die erst einmal noch mit Bäumen, Straßen und allem was dazu gehört ausgestattet werden müssen. Da ein Hausbau immer 1-2 Jahre in Anspruch nimmt, ist in dieser Zeit mit einer hohen Belastung zu rechnen.

Abgesehen von diesen zeitweiligen Nachteilen, bringt der Eigenbau aber auch viele Vorteile mit sich. Allem voran natürlich die Möglichkeit das Haus genau so zu gestalten, wie es einem selbst beliebt und der eigenen Kreativität freien Lauf lassen zu können. Sollte beispielsweise der Bedarf nach einem weiteren Stockwerk bestehen oder eine zweite Garage gebaut werden, lässt sich dies ohne weiteres in die Tat umsetzen. Ebenso fallen die Kosten unterm Strich wesentlich geringer aus, als beim Kauf einer fertigen Immobilie.

Die Vorzüge eines Fertighauses

Der Kauf eines bereits bestehenden Hauses ist selbstverständlich wesentlich unkomplizierter und geht schnell über die Bühne. Das Schwierige bei der Sache ist nur das Objekt zu finden, das einem auch wirklich zusagt. Da die Geschmäcker jedoch sehr verschieden sind, ist es in der Regel so, dass letztendlich Abstriche und Kompromisse gemacht werden müssen.

Ein eleganter Altbau in der Innenstadt, kann beispielsweise sehr schön sein und über große Räume mit hohen Decken verfügen, jedoch gleichzeitig eine mangelhafte Isolation aufweisen. Ein Neubau am Stadtrand, ist dagegen zwar abgelegen und optisch nicht so ansprechend, doch verfügt in der Regel über modernste Technik und einen effizienten Energieverbrauch. Zwar lassen sich auch alte Gebäude auf den neusten Stand bringen, doch die Kosten für eine Sanierung können teilweise sehr hoch ausfallen. Wer beispielsweise ein Haus, dass in den 1930er Jahren gebaut wurde, modernisieren will muss mit Kosten zwischen 10.000 und 50.000 Euro rechnen.

Hinzu kommt der Vorteil bei einem Fertigbau, im Vorfeld die Umgebung prüfen zu können. Bevor ein Kauf gemacht wird, können zum Beispiel die Nachbarn besucht werden, um sich einen Eindruck über die Umgebung zu verschaffen. Auf dieses Weise können zukünftige Konflikte direkt vermieden werden – bei einem Hausbau ist dies meist nicht möglich.

Fazit

Ob selbst gebaut oder gekauft werden soll, hängt von vielen Faktoren ab und muss individuell entschieden werden. Wer genug Zeit, Geduld und vor allem Leidenschaft besitzt, wird sich an einem selbst gestalteten Eigenheim sicherlich mehr erfreuen. Wenn es dagegen schnell und unkompliziert gehen soll, ist der Kauf eines fertigen Hauses die bessere Wahl.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Oberberg-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@oberberg-nachrichten.de

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