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6 Tipps für nachhaltiges Gärtnern mit torffreien Bioerden

(djd). Immer mehr Hobbygärtner verzichten aufgrund der Klimaschutzdebatte auf Blumenerden mit Torfanteil und steigen auf torffreie Bioerden um. Aber längst nicht jede führt zum gewünschten Erfolg.

Hobbygärtner sollten hochwertige Erde im Gartenfachhandel – also in Gärtnereien, Baumschulen oder Gartencentern – kaufen und nach einem entsprechenden Hinweis, zum Beispiel „ohne Torf“, auf ihrer Gartenerde achten. Als Ersatzstoff dient oft frischer Naturton als Wachstumsverbesserer. Ein Grundsortiment von wenigen Sorten Erden deckt nahezu alle Anwendungen im Hobbygarten ab.

Ertragreiche Obst- und Gemüsesorten brauchen die richtige Erde, um genug Nährstoffe zu erhalten. Foto: djd / frux

1. Torffreie Bioerden als Bodenoptimierer im Garten

Dank strukturreicher Torfersatzstoffe verbessern torffreie Garten- und Pflanzerden den Luft- und Wasserhaushalt des Gartenbodens und liefern Nährstoffe. Enthaltener Naturton fördert die Bildung von Ton-Humus-Komplexen, die dem Boden eine krümelige Struktur geben. Bei schweren Böden binden enthaltene Holzfasern die lehmigen Bodenanteile und sorgen für eine lockere, leicht zu bearbeitende Bodenstruktur. Pflanzen entwickeln schneller kräftige Wurzeln.

2. Torffreie Bioerden für Balkonblumen

Blumenerde eignet sich für die traditionellen, meist sehr nährstoffbedürftigen Balkon- und Kübelpflanzen. Das sind in der Regel solche, die üppig blühen. Eine Kombination verschiedener Torfersatzstoffe wie Holzfasern, Naturton und Kompost und die zugemischten organischen Dünger sichern ein gesundes und erfolgreiches Wachstum der Pflanzen. Torffreie Bioerden, zum Beispiel von frux, haben Gärtnerqualität. Sie kommen schon seit Jahren im professionellen Bioanbau zum Einsatz.

3. Torffreie Bioerden für Gemüsepflanzen

Für Gemüsebeete eignet sich eine mit Pflanzenkohle versetzte Gemüseerde nach Art Terra Preta. Diese wird von Bodenlebewesen besiedelt, die den enthaltenen Kohlenstoff lang anhaltend in humus- und nährstoffreichen Boden umwandelt. Gleichzeitig verbessert Pflanzenkohle im Zusammenspiel mit dem enthaltenen Naturton die Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe. Das steigert Wachstum und Ertrag auf natürliche Weise.



4. Torffreie Bioerden für dauerhafte Pflanzungen in Kübeln und Hochbeeten



Dank ihrer mineralischen Bestandteile, darunter Sand und Lava, sackt eine torffreie Trog- und Dauererde auch langfristig kaum zusammen. Daher ist sie die richtige Wahl insbesondere zum Bepflanzen von Kübeln und anderen Großgefäßen mit Bewässerungssystem im Innen- und Außenbereich sowie als dauerhafter Unterbau in konstant genutzten Hochbeeten. Aufgrund ihres niedrigen Nährstoffgehalts kann sie auch zum Anlegen von Bienenweiden genutzt werden.

5. Torffreie Bioerden für Rhododendren

Für Moorbeetpflanzen wie Rhododendron, Azalee, Erika und Heidepflanzen eignet sich eine torffreie Bioerde mit niedrigem pH-Wert. Weil die Flachwurzler einen gut durchlässigen und lockeren Boden benötigen, enthält diese Erde Holzfasern.

6. Kräuter- und Anzuchterde

Keimlinge, Stecklinge und Jungpflanzen benötigen eine spezielle Anzuchterde, um wachsen zu können. Sie sollte organisch gedüngt sein und unter anderem frischen Naturton enthalten. Er verbessert beispielsweise auch die natürliche Herausbildung der Aromen von Petersilie, Zitronenmelisse und Co. Gartencenter, die torffreie Bioerden führen, kann man etwa unter http://www.frux.de suchen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.

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