Auch 3 Tage Regen konnte Stimmung nicht trüben – Sonne pur am Finaltag

Obwohl Petrus wahrlich kein glückliches Händchen hatte, ließen sich die Tenniscracks beim 26. TC Wiehltal-Cup nicht die Freude an diesem beliebten Traditions-Turnier nehmen.

Erneut waren Spielerinnen und Spieler aus nah und fern, sogar aus Kolumbien, den USA und Berlin, angereist und sorgten für ein Rekord-Teilnehmerfeld von 32 Herren- und 10 Damen-Doppeln. Aufgrund des oberbergischen Dauerregens ging es zunächst von Donnerstag bis Samstag auf den 6 Plätzen des Sportparks Nümbrecht um Spiel, Satz und Sieg. Erst zum Finaltag gab es Sonne pur und man konnte endlich auf der herrlich gelegenen 6-Feld-Tennisanlage in Brüchermühle aufschlagen. Bereits am Samstagabend ging es bei der „Players-Party“ im Clubhaus des TC Wiehltal bis in die Nacht hinein hoch her, wofür so mancher Turnier-Favorit dann am frühen Sonntagmorgen im Halbfinale die Zeche zahlte. Auch die 26. Auflage des TC-Wiehltal-Cup, so die einhellige Meinung von Spielern und Zuschauern, wird als echtes Highlight in Erinnerung bleiben, denn trotz anfänglichem Regenwetter passte einfach alles. Daran hatten nicht zuletzt auch die vielen ehrenamtlichen Helferlein des TC Wiehltal mit Chef-Organisatorin Heidrun Schür an der Spitze einen nicht unerheblichen Anteil. Auch dem Team des Sportparks Nümbrecht gehört ein DANKESCHÖN, das spontan und unkompliziert bereitstand.

Foto: TC Wiehltal

Unter souveräner Leitung von Turnierdirektor Jürgen Anders wurde das Herren-Doppel-Turnier wieder in 2 getrennten Altersklassen ausgetragen. Unverändert ist jedoch das Mindest-Doppelalter mit 85 Jahren angesetzt und die Schallgrenze zwischen „jung“ und „alt“ lag in diesem Jahr bei 107 Jahren.

In der Damen-Konkurrenz, die begeisternde und spannende Matches ablieferte, sicherte sich das 3er-Team mit Carola Rummelhagen/Anita Hölting/Ute Anders (TC Lichtenrade-Berlin/TC Rodenkirchen/TC Wiehltal) den Titel vor Stephanie Schüttler/Anja Szurowski (TC BW Menden/TSC Troisdorf). Im Spiel um Platz 3 setzten sich Ina Schneider/Petra Rossleben (TC Wiehltal/TC Lindlar) gegen Inge Schmidt/Andreea Schmidt-Gronau /TF Bielstein) durch.

Im Herren-Doppel (85-107 Jahren) setzten sich überzeugend Jörg Caspari/Marcel Buschbeck ( VfL Engelskirchen/TC Wiehltal) gegen das Vater-Sohn-Gespann Klaus und Maik Jaekel (TC Much(BG Nümbrecht) durch. Das 2. Vater-Sohn-Doppel, Lothar und Eric Schneider (TC Wiehltal), verloren das „kleine Finale“ gegen Wolfgang Becker/Jens Kämper (TF Bielstein).

In der Herren-Konkurrenz (ab 108 Jahren) siegten etwas überraschend Harald Koglin/Alfred Schürmann (ASC Loope). Im Finale profitierten sie jedoch davon, dass Dieter Buschbeck/Andreas Peuckert (TC Wiehltal) bei einer 6:1/3:2-Führung verletzungsbedingt aufgeben mussten. Den 3.Platz sicherten sich Thomas Disselmeyer/Juppi Steinfort (TC Wiehltal) durch einen klaren 9:0-Erfolg über Bruno Brandl/Matthias Riegel (TB Bergneustadt/TC Wiehltal).

Zur Siegerehrung am Sonntagabend im vollbesetzten Clubhaus des TC Wiehltal in Brüchermühle durfte Clubchef Dieter Buschbeck Reichshofs stellvertretenden Bürgermeister Gottfried Claus begrüßen. In seinem Grußwort dankte Buschbeck nicht nur allen Teilnehmern für das erneut überaus sportlich-faire Miteinander, sondern auch den Sponsoren, besonders der Fa. Sport Promotion Service von Jürgen Pankonin, die sämtliche Sachpreise stellte, für die ungemein wertvolle Unterstützung. Außerdem dankte Clubchef Dieter Buschbeck Herrn Wolfgang Oehm dafür, dass er als Inhaber der Fa. ONI aus Lindlar dem TC Wiehltal als Spende großzügig einen Defibrillator überreichte. Herr Oehm ist bekannt für seine unzähligen Aktivitäten im Bereich Unterstützung von Hilfebedürftigen, sozialen Einrichtungen und Initiativen. Das Spektrum reicht dabei vom Kindergarten über den Bürgerbus, den Jugendsport, verschiedene Tafeln bis zu Krankenhäusern in der Region und über die Region hinaus.

Unter den Tennisspielern ist dieses Turnier schon seit vielen Jahren DAS Tennis-Event im oberbergischen Senioren-Tennis. Ein besonderes Dankeschön ging abermals an „Turnierdirektor“ Jürgen Anders für eine perfekte Planung sowie an die vielen fleißigen Helferlein, die an allen Tagen für einen „First-Class-Service“ sorgten. An allen 4 Turniertagen Top-Catering, am Finaltag Sonne satt, viele Zuschauer auf der Anlage, bei allem Ehrgeiz vorbildlich-faire Spiele, eine stimmungsvolle Players-Party sowie ein freundschaftliches Miteinander auf und neben dem Platz und dazu noch Klasse-Tennis. Was will man mehr? Auf ein Neues im Jahr 2018!

Quellennachweis: Franz Steinfort

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