Waldbröl – Die Waldbröler SPD sieht gute Chancen, dass das Schwimmbad erhalten werden kann. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe, die in den vergangenen Monaten ein Konzept ausgearbeitet hat, liegen jetzt vor und zeigen, dass ein neu renoviertes und von einem selbständigen Trägerverein gemanagtes Schwimmbad Erfolg haben kann.

Bernd Kronenberg (SPD-Fraktionsvorsitzender): „Uns liegt mittlerweile ein umsetzungsfähiges Betreiberkonzept vor, das auf breiter Basis mit Ratspolitikern, Förderverein und Fachleuten entwickelt wurde. Die nächsten Schritte sind die Absicherung des Gesamtprojektes und danach die Beantragung der Fördermittel für den Neubau des Hallenbades. Es wäre wirtschaftlich und entwicklungspolitisch unsinnig, ein kleines Lehrschwimmbecken an anderer Stelle mit viel Geld wieder in Betrieb zu nehmen und das bestehende Schwimmbad abzureißen. Ein neu aufgestelltes und modern gestaltetes Schwimmbad für Freizeitsport, Vereine, Schulen und z.B. Gäste des Panarbora-Parks ist für eine sich entwickelnde Stadt Waldbröl unverzichtbar und machbar.“

Kronenberg ist froh darüber, dass der Rat auf Initiative der SPD im neuen Haushaltsplan einstimmig beschlossen hat, einen Sperrvermerk zu den eingeplanten Kosten von 750.000 € für die Reaktivierung des umstrittenen Lehrschwimmbeckens anzubringen. Dies sei ein wichtiges Signal, dass die Option für den Erhalt des Schwimmbades in der Vennstraße Vorrang habe.

Dafür werde sich die SPD weiter einsetzen. Man sei froh über die positiven Signale auch aus den anderen Ratsfraktionen.

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Aline Walter
Aline Walter ist Redakteurin und kaufmännische Mitarbeiterin bei ARKM. Als Reporterin versorgt die Studentin des Medienmanagements sowie der Unternehmensführung die Oberberg-Nachrichten täglich mit aktuellen Nachrichten und Berichten aus der Region.

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