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Betrüger wieder mit Schockanrufen aktiv

Waldbröl (ots) – Erneut versuchten am Wochenende Betrüger mittels „Schockanrufen“ von ihren Opfern am Telefon Geld zu ergaunern.

Bislang wurden der Polizei vier Fälle in Waldbröl gemeldet, in denen die Kriminellen immer ähnlich vorgingen. Am Freitagmittag (23.5.) riefen die Täter bei einem 75-Jährigen an und gab sich als Anwalt aus. Die Tochter des 75-Jährigen hätte einen Unfall gehabt und dabei sei auch noch ein Kind verletzt worden. Durch den Sturz könne die Tochter nun nicht sprechen, aber das Kind müsse dringend operiert werden und dafür benötige er eine größere Summe Geld. Nach dem ersten Schock, durchschaute der Senior das Gespräch jedoch schnell. Die zahlreichen Warnungen der letzten Monate in der Presse hatten ihn hellhörig werden lassen. Er beendete sofort das Gespräch und rief seine Tochter an. Nachdem diese ihm versicherte, dass alles in Ordnung sei, erstattete er Anzeige.

Am Sonntagmorgen (25.5.) versuchten es die Kriminellen mit der gleichen Geschichte bei einer 51-Jährigen. Hier kam der Ehemann während des Telefonats zufällig nach Hause und durchschaute die fiese Masche sofort. Auch hier wurde das Gespräch sofort beendet und es kam zu keiner Geldübergabe.

Zweimal hatten die Betrüger mit ihrer Masche allerdings Erfolg. Ein 89-Jähriger erhielt am Freitagnachmittag einen Anruf von den Kriminellen. Die erzählten ihre Geschichte von einem Unfall des Sohns und dem dringend benötigten Geld für eine Operation. Der Senior ließ sich auf eine Geldübergabe in seiner Wohnung ein. Ein Bote (etwa 35 Jahre, 165 cm groß, hellblonde Haare, schlank, sportlich, schwarze Hose, weißes Hemd mit Karomuster) erschien und nahm das Geld entgegen. Erst als der Bote weg war, traf der 89-Jährige auf einen Nachbarn und erzählte ihm von dem Vorfall. Der Nachbar gab ihm den Tipp, bei seinem Sohn anzurufen, dem es gut ging.

Eine 76-Jährige fiel am Freitagnachmittag ebenfalls auf den Schockanruf rein. Auch sie händigte das Geld einem Boten aus.

Warnung der Polizei:

Gehen Sie nicht auf solche Telefonate ein! Rufen Sie die übliche Nummer des Verwandten an! Verständigen Sie sofort über den Notruf „110“ die Polizei! Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Sie nicht kennen! Bitte warnen Sie auch andere Mitbürger vor diesen Betrügern!

Veröffentlicht von:

ARKM-Zentralredaktion
Die Zentral-Redaktion erreichen Sie telefonisch während der Redaktionssprechstunde (siehe Impressum) unter 02261-9989-885 bzw. per Mail unter [email protected]

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