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Waldjugend saniert ihr Jugendheim – 25.000,00 Euro investiert

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Reichshof – In Eigenregie unterhalten die Mitglieder der Waldjugend ihr Jugendheim, das 1967 errichtet wurde. Anstehende Sanierungsmaßnahmen bereiteten dem Führungsteam zunehmend Sorgen. Bisher angefallene Kosten stemmten die Mitglieder weitgehend selbst. Es kam am 4.10.2002 zur Gründung des Förderverein Waldjugendheim e.V. der erfreuliche Spendenbeträge für dringend erforderliche Arbeiten generierte. Es reichte aber nicht für größere Umbauten.

Die 54 Jahre alten Dachpfannen waren undicht, Bleche im hinteren Teil verrostet und die Fenster ließen vermehrt die Wärme entweichen. Auch der Eingangsbereich mit der Doppeltüre bedurfte dringend einer Neuerung. Ebenso musste der Kamin verkleidet werden.

Umso erfreulicher konnte Lothar Selbach am 13.7.2021 verkünden, dass NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach dem Antrag um Unterstützung der lange geplanten Sanierungsmaßnahmen einen Zuschuss in Höhe von 16.385,01 Euro gewähren würde. Sie dankte der Waldjugend in ihrem Zusendungsbescheid für das Engagement in der Dorferneuerung des Landes NRW.

Auf ca.25.000, 00 Euro belaufen sich die Gesamtkosten. Etwa 9.000,00 Euro müssen die Windfuser selbst aufbringen. Hier bemühen sich die Vorstandsmitglieder um weitere Förderer.

Tatkräftig gingen die erwachsenen Jugendlichen an die Vorarbeiten, damit die Fachkräfte zügig die ausgeschriebenen Gewerke durchführen konnten. Die umfangreichen Dacharbeiten wurden von Pascal Dibbern ausgeführt. Der Einbau 13 neuer Holzfenster aus Lärche mit Isolierverglasung lag in den Händen von Markus Ising, der auch eine komplett neue Eingangstüre fertigte.

Eine besondere Herausforderung waren zwei fast 30 Meter hohe Bäume die durch den letzten Sturm in den Kronen instabil geworden waren. Eine Sanierung war nach eingehender Prüfung nicht Lösungsgerecht, somit eine Fällung unumgänglich, um den Baukörper nicht zu gefährden. Einen ganzen Tag scharten sich 13 Helfer um das junge Waldjugendmitglied Josch Banse der für Problembaumfällungen mit Seilklettertechnik ausgebildet ist. Teils wagemutig entnahm er dicke Äste, die an Seilen zur Weiterverarbeitung zum Boden herab gelassen wurden um sie anschließend zu schreddern. Im Frühjahr wollen die Jugendlichen ihre Kohte (nordische Blockhütte)mit einer neuen Schutzlasur versehen.

Quelle: Förderverein Waldjugendheim Windfus e.V.

Veröffentlicht von:

Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Oberberg-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion in Bergneustadt. Sie ist per Mail [email protected] für unsere Leser erreichbar.
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