Reichshof – KG Tolle Elf Wildberg begrüßt seine neuen Tollitäten. Woanders hat man PMS in Wildberg hat man PIM. Jetzt bleibt noch der Rest im September, der Oktober und die paar Tage im November sind auch schon gezählt. Dann kann sie losgehen, die Karnevalssession 2016/2017. Und dafür ist in der KG Tolle Elf Wildberg alles bestens vorbereitet und in trockenen Tüchern. Die Tanzgarden haben sich über die Neuzugänge gefreut und mit den vergrößerten Gruppen stehen die neuen Tänze der Mädels auch schon. Damen-, Prinzen- sowie Alte-Garde feilen ebenso eifrig an ihrer Bühnen-Performance für die kommende Session. Nachdem im letzten Jahr das erste Wildberger Prinzenpaar mit Prinz Kai I. und seiner Prinzessin Nicole ihr Debüt gab, wird in der nun bevorstehenden Session in Wildberg wieder traditionell mit einem Dreigestirn aufgewartet.

Seit es bei den Holländern im Fußball nicht mehr so richtig rund läuft, suchen unsere Nachbarn nun händeringend nach neuen Spielwiesen. Es scheint als stünden dabei die Formel Eins und der Karneval hoch im Kurs. So erfreut sich die Wildberger KG über ihren ersten holländischen Prinzen Pim I. aus dem Hause Westerhout. Pim Westerhout lebt mit seiner Familie in Wildbergerhütte und betreibt dort sein kleines Unternehmen im Bereich Print Medien. Ja, der Verdacht, es handelt sich bei Pim um einen frühen Wasserflüchtling, liegt natürlich Nahe, aber in Wirklichkeit hat er seinen Weg über das Ellinger Heimatfest ins Oberbergische gefunden. Als mehrjähriger Stammgast hat er dort seine Frau Waltraud kennen gelernt und zog schon bald von Den Haag nach Wildbergerhütte. An der Seite des Prinzen Pim I. wird sein Bauer Norbert stehen. Norbert aus dem Hause Marx lebte bis vor drei Jahren in Düren und verdient in Köln als Haustechniker seine Brötchen.

Von links nach recht: Präsident Leander Zielenbach, Jungfrau Knabberdonna (Marco Dammeyer), Prinz Pim I. (Pim Westerhout), Bauer Norbert (Norbert Marx) , Quelle: Sarah Schmidt

Die kölsche Mundart wurde Bauer Norbert quasi in die Wiege gelegt. Auch sonst ist Norbert ein echter kölscher Jung und passt perfekt in das Dreigestirn der KG Wildberg. Auch Norbert musste inzwischen einsehen, dass es in Wildberg die schönsten Mädels gibt, warum er letztlich den Weg in das Grubendorf gefunden hat. Spaßvogel Marco Dammeyer wird als Jungfrau Knabberdonna das Triforium komplettieren. Marco Dammeyer wohnt, ebenso wie der Prinz, in Wildbergerhütte. Dort ist er auch mit seinem Fensterbau- und Montageunternehmen ansässig. In der Umgebung um Wildbergerhütte ist Marco besser unter seinem Spitznamen Knabber bekannt, wodurch sich dann auch der Name als Jungfrau Knabberdonna ableiten lässt. Als aktive Gardisten der Wildberger Alten Garde sind die drei Jungs auf jeden Fall karnevalerprobt. Die Bewerbung des nun designiertem Dreigestirns lag dem Präsidenten Leander Zielenbach bereits seit einiger Zeit vor. Endgültig besiegelt wurde das Dreigestirn dann aber während der jährlichen „Klassenfahrt“ der Wildberger Alten Garde, die in diesem Jahr, Surprise Surprise, nach Holland und nebenbei in Pim’s früheres Stammlokal ging. Auf die Proklamation am 13. Januar 2017 freuen sich die drei zusammen mit der gesamten KG Wildberg bereits riesig und sicherlich wird es eine lekka jecke Zick mit viel Kamelle und Frikandeln.

Veröffentlicht von:

Aline Walter
Aline Walter ist Redakteurin und kaufmännische Mitarbeiterin bei ARKM. Als Reporterin versorgt die Studentin des Medienmanagements sowie der Unternehmensführung die Oberberg-Nachrichten täglich mit aktuellen Nachrichten und Berichten aus der Region.

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