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Neues Denklinger Dreigestirn nahm Rathausfoyer im Sturm

Neues Dreigestirn der KG Rot-Weiß bei rauschender Feier vorgestellt.

Bereits am Freitag, den 06.11.2009 ging`s im Denklinger Rathausfoyer hoch her! Wie jedes Jahr, so legte die KG Rot-Weiß Denklingen auch diesmal einen Frühstart in die neue Session 2009/2010 auf`s karnevalistische Parkett. Das Rathausfoyer platzte natürlich wieder aus allen Nähten und KG-„Präses“ Hansi Welter führte wie immer locker und souverän durch den Abend, an dem sich zunächst, eingebettet in schwungvolle Auftritte der beiden jüngeren Garden der KG Rot-Weiß Denklingen, den „Burgmäusen“ und den „Pänz von der Burg“ sowie dem Kinderelferat, zunächst das scheidende Dreigestirn mit Prinz Heinz I. (Sieloff), Bauer Frank (Riehl) und Jungfrau „Franka“ (Frank Ammann) mitsamt ihrem Hofstaat von den Denklinger Jecken verabschiedete. Ihr letzter Auftritt folgt jedich noch im Rahmen der Prokla-mation am Freitag, den 8.Januar, im Nümbrechter Parkhotel.

Dann war`s endlich soweit und das neue Trifoleum bahnte sich durch ein Spalier aus Rosen und Luftballons den Weg zur Bühne. Hatte das Herz der drei Oberjecken vor ihrer Premiere zunächst noch wie wild geschlagen, so war angesichts des stimmungsvollen aller Jecken im Rathausfoyer die Nervosität plötzlich wie weggeblasen. Prinz Holger I. (Köckerling), Bauer Ralf (Grammel) und Jungfrau „Jüppina“ (Hemann Josef genannt „Jüppi“ Weber) nahmen das jecke Völkchen im Sturm die Herzen flogen ihnen nur so zu. KG-Präsident Hansi Welter war mächtig stolz, das 3. Dreigestirn in der Geschichte der noch jungen Gesellschaft präsentieren zu können.

Prinz Holger hat nicht nur karnevalistisches, sondern auch kölsches Blut in den Adern. Sein Vater Wolfgang „Köbes“ Köckerling war es, der die Gesellschaft 1986 mit aus der Taufe hob. Bereits 1975 war die Familie aus der rheinischen Metropole Köln nach Denklingen „ausgewandert“, und der damals sechsjährige Holger erlebte einen kleinen Kulturschock in der „kölschen Diaspora“. Prinz Holger I. leitet heute die „Burggarde“, die große Tanzgruppe und das „Flaggschiff“ der KG Rot-Weiß, und ist selbst aktives Mitglied der „Burgschwäne“. Auch Bauer Ralf hat einen „Migrationshintergrund“, ist er doch aus dem sauerländischen Olpe zugewandert. Er ist vor wenigen Jahren durch Zufall zum Karneval gekommen und fühlt sich inzwischen in der Gemeinschaft der Rot-Weißen pudelwohl. Jungfrau „Jüppina“ (Hermann Josef Weber) ist der musikalische Part des neuen Trifoliums, Anhänger des 1.FC Köln und war früher ein kreisweit gefürchteter Torjäger. Er beherrscht mehrere Instrumente und findet die Melodien für jeden Anlass im Handumdrehen. Seine legendären „Spontan“-Konzerte mit der allzeit einsatzbereiten Mundharmonika sind schon echter „Kult“! Überglücklich und mit Blumen überhäuft präsentierte sich das neue Dreigestirn den Jecken und feierte gemeinsam mit den befreundeten Gesellschaften aus Brüchermühle, Engelskirchen, Ründeroth und Bielstein eine zünftige Sessionseröffnung. Getreu ihrem Sessionsmotto: „Mit dem Hätz am richtige Fleck, fiert ne echte Denklinger Jeck.“

Als dann gleich nach der „Nubbeltaufe“ durch Guido Orbach auch noch Neu-Bürgermeister Rüdiger Gennies zu seinem „Einstand“ ein Fass „Frei-Kölsch“ anzapfte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Bericht: F.J. Steinfort
Bilder: Eric Schneider

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